Allgemeine Berichte | 13.07.2017

Forum Soziale Gerechtigkeit stellt Programm für das 2. Halbjahr vor

„Wäller“ nicht an den Rand der Gesellschaft drängen

Oft sind bei den Kooperationsveranstaltungen des Forums Soziale Gerechtigkeit alle Stühle besetzt – wie hier im April 2017 im Brüderkrankenhaus in Montabaur bei einem Abend zum Thema Demenz im Krankenhaus. privat

Westerwaldkreis. „Nötiger als Brot hat der Mensch, in der Gesellschaft erwünscht zu sein“. Dieser Satz von Mutter Teresa könnte auch das Motto des Forums Soziale Gerechtigkeit für das 2. Halbjahr 2017 sein. Denn mit den monatlichen Veranstaltungen setzt sich das Netzwerk im Westerwald dafür ein, dass niemand ausgegrenzt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird.

So wird am 18. August beispielhaft für viele Dörfer im Westerwald die Barrierefreiheit der Ortsgemeinde Neuhäusel unter die Lupe genommen. Mit Betroffenen, Vertretern der Kommune und dem Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch sollen auch Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Rösch ist bereits am 9. August Gast im Westerwald, wo er mit Fachleuten und Betroffenen die Barrierefreiheit des Radweges von Westerburg nach Wallmerod testen will. Die Gruppe wird mit Handbikes und Fahrrädern unterwegs sein.

Der 20. September steht ganz im Zeichen der beruflichen Rehabilitation. Ab 14 Uhr wird mit einem Reisebus zu Einrichtungen der beruflichen Reha in der Region gestartet. Die hoffentlich vielen Teilnehmenden sind zu Gast im Berufsbildungswerk (BBW) Neuwied, der BDH-Klinik Vallendar sowie dem Berufsförderungswerk (BFW) Koblenz. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) feiert in diesem Jahr seine Gründung vor 100 Jahren. Anlass für den Kreisverband, gemeinsam mit dem Forum am 30. Oktober in die Concordiahalle in Unnau zu einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Abend rund um das Bundesteilhabegesetz (BTHG) einzuladen. Alle die daran interessiert sind, können sich gerne einbringen.

Gemeinsam mit der evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen wird am 10. und 11. November zu einem Seminar eingeladen, bei dem es um Nachhaltigkeit im Sinne sozialer und ökologischer Regionalentwicklung geht. Am 23. November geht es in einer Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Bürgerhaus in Siershahn dann um das Thema „Ungleichheit bekämpfen! Wo der deutsche Wohlfahrtsstaat jetzt investieren muss.“ Dazu wird eine neue Studie vorgestellt, über die mit vielen Akteuren aus der Region diskutiert werden soll.

Spannend wird es zum Jahresabschluss am 5. Dezember im Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach für alle, die sich für das Thema Pflege interessieren. Prof. Bernhard Emunds wird aus seinem Buch „Damit es Oma gutgeht“ lesen und mit den Gästen diskutieren. In der gemeinsamen Veranstaltung mit dem VdK geht es um den Einsatz und die damit verbundenen Probleme von (meist) osteuropäischen Hilfskräften in der eigenen Wohnung.

Auch 2018 wird das Forum Soziale Gerechtigkeit als breites Netzwerk aller an einem sozialen Westerwald interessierten Menschen wie gewohnt monatlich zu einer Aktion einladen. Viele spannende sozial- und gesellschaftspolitische Themen warten darauf, aufgegriffen zu werden. Dabei sind Mitveranstalter und Unterstützer ebenso wie Kooperationspartner mit geeigneten Veranstaltungsräumen immer willkommen. Weitere Infos zum „Forum Soziale Gerechtigkeit“ und den geplanten Aktionen bei Uli Schmidt per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

Oft sind bei den Kooperationsveranstaltungen des Forums Soziale Gerechtigkeit alle Stühle besetzt – wie hier im April 2017 im Brüderkrankenhaus in Montabaur bei einem Abend zum Thema Demenz im Krankenhaus. Foto: privat

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