Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Wärmebrücken bei Altbauten
Sprechstunde am Mittwoch, 6. November
Höhr-Grenzhausen. Jedes alte Haus ist anders, aber eines haben fast alle gemeinsam: Mancherorts zieht es die und die Wände sind kalt.
Sehr kalte Stellen werden als Wärmebrücken bezeichnet, denn über sie wandert besonders viel Wärme nach draußen, die eigentlich im Haus bleiben soll.
Im Extremfall können diese Kältezonen auch eine Schädigung von Bausubstanz und Wohnklima durch Feuchte-, Frost- und Schimmelschäden verursachen. Viele Wärmebrücken sind durch die Konstruktion und das Material bedingt.
Außenwanddecken sowie Vorsprünge, Gauben Fensterstürze oder eine Stahlbetonplatte, die sich als Balkon nach draußen fortsetzt, haben materialbedingt eine hohe Wärmeleitfähigkeit und geben durch ihre große Oberfläche viel Wärme ab. Sie lassen sich oft nur durch große Dämmmaßnahmen beheben. Typische Wärmebrücken entstehen auch, wenn bei der Durchführung einer Dämmung die Anschlüsse vernachlässigt werden, etwa die Fensterlaibung ausgespart wird. Hier sollte die Laibung mitgedämmt und die Dämmung bis zur Mitte des äußeren Fensterrahmens geführt werden.
Leicht einzudämmen ist der Wärmeverlust an Rollladenkästen und Heizkörpernischen. Der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale berät nach Terminvereinbarung zur Sanierung von Wärmebrücken und allen weiteren Fragen der Energieeinsparung.
Der Energieberater hat am Mittwoch, 6. November von 15 bis 18 Uhr Sprechstunde in Höhr-Grenzhausen im CeraTechCenter in der Rheinstraße 60 A. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Anmeldung unter Tel. (0 26 24) 10 42 15.
Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin: Energietelefon Rheinland-Pfalz: Tel. (08 00) 6 07 56 00 (kostenfrei). Montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.
