Allgemeine Berichte | 11.06.2019

Das Forstamt Dierdorf informiert:

Waldbrandgefahr steigt deutlich an!

Waldbrandspuren im Sommer.Foto: Landesforsten RLP / Ernst-Christian Driedger

Dierdorf. Die andauernd trockene Witterung lässt die Waldbrandgefahr in den rheinland-pfälzischen Wäldern steigen. Die aktuellen Wetterprognosen lassen keine Entspannung erwarten.

Hauptursache für Waldbrände ist unachtsames, fahrlässiges Verhalten im Wald. Das Forstamt Dierdorf bittet daher alle, die im Wald unterwegs sind, die Vorsichtsregeln zu beachten:

Das Rauchen, die Entzündung von Feuer und offenes Licht sind im Wald verboten.

Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten. Bitte ausschließlich offizielle Grillplätze benutzen und auch hier größte Vorsicht wegen Funkenflug. Eine besondere Gefahr geht von den flexiblen Einmalgrills aus.

Achtlos weggeworfene Getränkeflaschen können durch Sonneneinstrahlung die Wirkung eines Brennglases haben.

Auch sollte man darauf achten, wo man sein Auto parkt: Die Hitze des Katalysators kann darunter liegendes trockenes Gras entzünden und so einen Waldbrand auslösen.

Laut Landeswaldgesetz sind Waldbesucherinnen und -besucher verpflichtet, bei der Verhütung von Waldbränden mitzuwirken.

Die Bürger werden aufgerufen ein entdecktes Feuer über die bekannten Notrufnummern (Feuerwehr: 112, Polizei: 110) oder bei den Forstdienststellen sofort zu melden.

Zur Vermeidung von Waldbränden unbedingt erforderlich, dass jeder Waldbesucher die genannten Vorsichtsmaßnahmen unbedingt einhält.

Waldbrandspuren im Sommer. Foto: Landesforsten RLP / Ernst-Christian Driedger

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Kommentare
11.06.201912:50 Uhr
juergen mueller

Mein lieber Herr Klasen.
Es hat ja jeder sein Hobby - Ihres scheint sich auf Zitate zu beziehen,deren Anwendung jedoch entschiedene Grenzen haben,nach denen diese unzutreffend sind.Unsere Wälder leiden nach wie vor unter den Auswirkungen des Sommers 2018.Der bisherige Regen 2019 hat sogut wie nichts an dieser Situation geändert.Wenn Sie sich mal die Mühe machen (würden) und sich selbst durch ausgiebige Waldspaziergänge (mit offenen Augen) von der bestehenden Situation des Waldes generell überzeugen (würden),dann dürfte auch Ihnen die Wirklichkeit bewusst werden (oder auch nicht).Ich gehe mal davon aus,dass Ihnen nicht bekannt ist,wieviel Niederschlag Nadel- u.Laubbäume (Flach- u.Tiefwurzler) überhaupt erst ausreichend benötigen,um das Wort "Dürre in Verbindung mit einer Waldbrandgefahr" auf ein Minimum auszuschließen.

11.06.201910:26 Uhr
Uwe Klasen

Zitat: „Die andauernd trockene Witterung“ ---- Ist dieser Bericht aus dem Sommer 2018? Die DWD-Daten zeigen das Gegenteil: Niederschlag Montabaur 01.01.2019 bis 11.06.2019 in mm: Summe: 387.5, Norm. 323.6, Abweichung +63.9. Dürre sieht anders aus!

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