Pilgergruppen treffen sich nach dreijähriger Pause
Wallfahrt im Zeichen der Fusion
Münstermaifeld.Nach einer dreijährigen Pause aufgrund der Corona-Pandemie versammelten sich Pilgergruppen aus verschiedenen Gemeinden der Pfarrei um 8:30 Uhr in der Kirche in Mörz für eine kurze Andacht. Pfarrer Andreas Kern erläuterte das Logo der neuen Pfarrei, welches die Pilger als äußeres Erkennungszeichen trugen. Die Pilgerkerze war ebenfalls mit diesem Logo verziert.
Mit dem Pilgersegen begab sich die Gruppe betend und singend auf den Weg. Die Route führte in Richtung Mosel, über die Höhen des Hunsrücks und wieder hinab nach Boppard. Die Gebetstexte bezogen sich teilweise auf die Fusion der Pfarreien und enthielten Bitten um Kraft, Mut und Gottvertrauen.
Bei der Anlegestelle in Filsen stießen Buspilger zu den Fußpilgern. Gemeinsam fuhren sie mit dem Lied „Segne du, Maria“ zur Wallfahrtskirche. Nach einer Begrüßung durch Pater Eryk in der Pilgerhalle stärkte sich die Gruppe bei Kaffee und Kuchen. Zusammen mit der Pilgergruppe aus Kettig nahmen sie am feierlichen Abschlussgottesdienst der Wallfahrt teil. Pater Eryk freute sich über die zahlreichen Pilger und die musikalische Begleitung durch den Musikverein aus Kettig. In der Predigt wurden die Feste „Maria Geburt“ und „Maria Namen“ thematisiert und auf das bedeutungsvolle Wirken Mariens hingewiesen. Die Pilger kehrten dankbar und mit vielen Eindrücken im Gepäck nach Hause zurück, froh darüber, dass eine langjährige Tradition fortgeführt werden konnte.
BA
