Freundeskreis der Kapelle St. Josef
Walporzheimer Kapelle St. Josef erstrahlt im neuen Glanz
Außenrenovierung ist abgeschlossen
Walporzheim. Die Fassadenrenovierung der Kapelle St. Josef in Walporzheim ist abgeschlossen. „Jetzt strahlt das kleine Gotteshaus wieder im neuen Glanz“, freuen sich der Vorsitzende des Freundeskreises der Kapelle, Werner Schüller und die Mitglieder des gesamten Vorstandes. Im April 2017 war der Kapellenverein erst gegründet worden. Von Anfang an fand der Verein großen Zuspruch aus dem kleinen Weindorf. Waren in der Gründungsversammlung schon 44 Mitglieder dem Verein beigetreten, so ist der Verein mittlerweile auf 145 Mitglieder und 21 beitragsfreie Kinder gewachsen.
Am Anfang stand das Bestreben die Kapelle als Immobilie zu erhalten, aber auch um mit Gottesdiensten die kirchliche Gemeinschaft in Walporzheim zu stärken. Genauso steht es in der Satzung des Vereins. Vor der Corona-Zeit standen aber die Gottesdienste im Mittelpunkt der Aktivitäten des Vereins, wie z.B. die Wort Gottes Feiern jeden zweiten Donnerstag sowie zu den Festen im Advent, zu Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Mariä Himmelfahrt, Erntedankfest usw. Um die kirchlichen Aufgaben zu erledigen, stehen auch heute noch zwölf Lektorinnen und Lektoren, sowie neun Messdienerinnen und Messdiener und seit Kurzem eine Schola mit Sängerinnen und Sängern und Musikern zur Verfügung. Außerdem kann der Verein auf ca. 40 Helferinnen und Helfer aus der Mitgliedschaft jederzeit zurückgreifen.
Fassade war in die Jahre gekommen
Bald wurde aber auch klar, dass bei der Kapelle insbesondere die Fassade in die Jahre gekommen war, denn die letzte Renovierung fand in den Jahren 1988 und 1989 statt. Besonders durch Straßenbau und sonstigen Bauarbeiten außerhalb der Kapelle hatte die Fassade sehr gelitten. Staub, Pollen und Schmutz hatten sich im Putz regelrecht eingefressen. Auch hatte sich zwischen dem älteren Teil von 1790 des Gotteshauses und dem Anbau von 1924 ein Riss gebildet. Für den Turm hat es schon eine Renovierung 2019 gegeben, aber die Gesimse und die Dachgauben hatten auch einen neuen Anstrich dringend nötig. Noch vor Corona hatte der Vorstand des Kapellenvereins eine Renovierung des Gotteshauses beschlossen. Mit dem Bistumsarchitekten Von der Stein und dem Maler Erhard Küpper wurde der Anstrich von der Qualität des Materials, sowie auch farblich geplant. Nachdem das Gerüst von der Firma Hampel aufgestellt war, konnten die Arbeiten beginnen. Aber beim genauen Hinsehen vom Gerüst aus wurden an den Fenstern noch einige Mängel entdeckt. Auch einige Schieferplatten auf der Dacheindeckung waren beschädigt. Da die Arbeiten nur vom Gerüst aus durchgeführt werden konnten, wurde die Glaserei Maur für die Reparatur der Fenster und für die Schieferarbeiten die Dachdeckerfirma Jakobs beauftragt. Die Firma Elektro-Witsch führte noch eine Überprüfung und Arbeiten an der Blitzschutzanlage der Kapelle aus. „Für das Projekt war ich Ansprechpartner der Handwerker. Wir sind mit den Arbeiten aller Firmen sehr zufrieden und sagen allen Helfern ein herzliches Dankeschön, sagte der stellv. Vorsitzende Edgar Flohe. Auch Dechant Jörg Meyrer und der Vorsitzende des Pfarrverwaltungsrates Paul Radermacher schlossen sich dem Dank an die Handwerker an und lobten den Freundeskreis für das große Engagement. Was die Finanzierung betrifft, so konnte das Projekt durch Mitgliedsbeiträge, Überschüsse aus Veranstaltungen und insbesondere durch Spenden von Mitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern erst ermöglicht werden. „Wir danken allen Spendern ganz herzlich und sind stolz darauf, dass wir für die Maßnahmen keine Fremdmittel in Anspruch nehmen mussten“, ergänzte der Kassierer des Vereins Harald Knieps. Als nächstes Ziel steht die Anfertigung eines großen Wandschranks in der Sakristei auf der Agenda. Er soll die alten Schränke aus den 60er ersetzen. Dazu sind auch wieder Spenden willkommen. „Aber ganz wichtig ist auch, dass die Pandemie bald zu Ende geht, damit wir unsere Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen wieder in gewohnter Weise starten können. Wir wollen endlich wieder loslegen“, wünschte Andrea Wittkopf. Sie ist Vorstandsmitglied, Sängerin in der Schola und auch als Lektorin im Verein tätig.
Die Walporzheimer Kapelle St. Josef.
