Unterwegs mit dem Eifelverein Andernach
Wanderung auf dem Nette-Natur-Weg
Andernach. Warum in der Ferne wandern, wenn es in der Nähe ein neuer Wanderweg zu erwandern gibt. Eine schöne winterliche Wanderung erlebten die Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach auf dem neuen Nette-Natur-Weg. Vom Ausgangsort in Plaidt wanderte die Gruppe immer entlang der Bachlaufes der Nette auf dem Nette-Natur-Weg und zwar unter der Autobahnbrücke hindurch und dann weiter vorbei am Rauscherpark, wo sich die Nette durch den Lavastrom der Wannen-Vulkangrund sägt. Immer der Nette entlang gelangte die Gruppe an die Heselermühle, die im Nettetal am Fuße der Burg Wernerseck liegt und heute eine Gaststätte ist. Immer noch im Mühlental der Nette erreichte die Wandergruppe die Floecksmühle, die bis in die 1960er Jahre, wo dies auch die Mühlensterbenzeit genannt wird, die größte Getreidemühle im Kreis Mayen war. Heute ist dort ein renommiertes Ingenieurbüro. Hinter dem Ort Ruitsch war schon der Kirchturm von Welling zusehen und nun nicht mehr weit bis zum Einkehrlokal „Zur Post“. Das malerische Nettetal am Rande der Maifeldes prägt eine seltene Tier- und Pflanzenwelt und ist im Jahre 2008/2009 zum Naturgebiet „Flußlandschaft“ ausgezeichnet worden. Bis zum Jahre 2017 hieß die heutige Wegebezeichnung „HW 14 Rhein-Kyll-Weg“ Der Wanderfreund Gabriel Riehl bedankte sich auch im Namen aller Teilnehmer bei den Wanderführern Doris Bell und Winfried Berlin für diesen schönen Wandertag. Gäste sind zu jeder Wanderung willkommen. Mehr über die Aktivitäten des Eifelvereins Andernach erfährt man durch das Vereinsheft. Dieses ist kostenlos im Touristikzentrum neben Geysirgebäude, Konrad-Adenauer- Allee 40 erhältlich. Die Homepage findet man unter www.eifelverein-andernach.de. Außerdem erteilt der 1. Vorsitzende Gabriel Riehl unter Tel.: (0 26 01) 9 11 73 60 gerne Auskunft. Die nächste Wanderung ist die jährliche Gedenkwanderung am 21. November und führt nach Eich.
