Allgemeine Berichte | 29.01.2020

Dringende Fragen zum KiTa-Neubau

Wann wird umgezogen?

Elternvertreter nahmen an Baustellenbegehung der KiTa St. Johannes der Täufer teil

Desiree Rech, Dominik Philippsen und Werner Wischnewski (von links) vertraten bei der öffentlichen Begehung die Interessen der Elternschaft. Foto: privat

Adenau. Zurzeit ist die wohl größte Unsicherheit für Mitarbeiter, Eltern und Kinder der Kindertagesstätte St. Johannes der Täufer in Adenau der große Umzug in das neue Gebäude. Um sich einen Überblick über den aktuellen Sachstand zu verschaffen und die Elternschaft zu vertreten, nahmen einige Mitglieder des Elternausschusses an der öffentlichen Sitzung des Kindergarten-Zweckverbandes Adenau teil.

Neben den Vertretern der fünf Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde, die dem Gremium angehören, waren die Leitung der Kindertagesstätte, eine Vertreterin der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz sowie die Architekten des Projektes anwesend. Neben der Ausstattung der Kindertagesstätte, die noch vor dem Umzug angeschafft werden muss, ging es vor allem um den Umzugstermin. Alle Beteiligten möchten an dem zugesagten Termin im Sommer festhalten.

Umzugstermin ist gefährdet

Die Vertreterin der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz wies ausdrücklich darauf hin, dass eine Betriebserlaubnis für die neue Kita erst beantragt werden könne, wenn die Freigaben von verschiedenen Behörden wie etwa des Brandschutzes oder der Unfallkasse, erteilt wurden. Diese Freigaben wiederum können erst erteilt werden, wenn der Innenausbau abgeschlossen ist. Bis zu einer genehmigten Betriebserlaubnis vergehen danach in der Regel vier bis acht weitere Wochen. Diese notwendigen Genehmigungen und Freigaben gefährden schon jetzt den geplanten Umzugstermin im Sommer. Da während der regulären Schließtage die Mitarbeiterinnen selbst im Urlaub sein werden, werden hier weitere Schließtage anfallen.

Der Elternausschuss wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Eltern, ganz besonders die Alleinerziehenden, frühzeitig die zusätzlichen Schließtage erfahren müssen. In vielen Betrieben müssen Urlaubstage bereits Ende des Jahres eingereicht werden. Da bereits 27 reguläre Schließtage von den Eltern berücksichtigt werden müssen, verschärfen die zusätzlichen Schließtage für den Umzug bei vielen Eltern die Situation. An möglichen Lösungen arbeitet die Kindertagesstätte bereits.

Toilettenanlagen sollen vorgezogen werden

Während der öffentlichen Begehung im Anschluss konnten die Mitglieder des Elternausschusses sich ein Bild vom Neubau machen, wichtige Fragen stellen und auch Wünsche äußern. So konnten die Elternvertreter gegenüber Bürgermeister Guido Nisius beispielsweise die dringende Bitte äußern, die Toilettenanlagen in der Nähe eines Außenbereichs noch vor der Eröffnung fertig zu stellen, obwohl dies erst für einen späteren Zeitpunkt geplant war. Die Architekten erläuterten bei einer Führung die Räumlichkeiten und standen für Fragen zur Verfügung. So erfuhr der Elternausschuss zum Beispiel, dass alle Gruppen einen Zugang zum Außengelände haben und die Räume über großzügige Fensterfronten verfügen.

Neben Verbandsbürgermeister Guido Nisius, der ohne Stimmrecht Mitglied im Zweckverband ist, gehören auch die Bürgermeister der Gemeinden Adenau, Herschbroich, Kottenborn, Leimbach und Wimbach dem Gremium an.

Desiree Rech, Dominik Philippsen und Werner Wischnewski (von links) vertraten bei der öffentlichen Begehung die Interessen der Elternschaft. Foto: privat

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