Allgemeine Berichte | 06.03.2026

Warum eine Katze aus dem Tierschutz adoptieren?

Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Sie denken darüber nach, ein samtpfötiges Familienmitglied zu adoptieren? Dann laden wir Sie ein, sich bei den Tierschutzvereinen ihrer Region umzusehen. Die Pflegestationen dort sind überfüllt und unzählige Fellnasen warten auf Sie in der Hoffnung eine zweite Chance für ein Leben ohne Not zu bekommen.

Doch woher kommen all die Katzen in den Tierheimen? Die meisten Straßenkatzen sind die Nachkommen von nicht kastrierten Hauskatzen, die Freigang hatten, oder auch von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren. Leider hat die Natur Katzen mit einer hohen Fortpflanzungsrate ausgestattet. 2–3-mal im Jahr werfen Katzen 4-6 Junge, die mit rund 6-8 Monaten schon geschlechtsreif werden.

Um dieses Elend der Straßenkatzen einzudämmen kämpfen Tierschutzorganisationen und auch der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. seit Jahren um die Einführung einer Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, die es im Kreis Ahrweiler – anders als weitgehend im Umland - noch nicht gibt. Dies wäre unabdingbar, um die Zahl der Tiere nicht noch zu befeuern und die Not nicht noch zu vergrößern.

Denn das Leben auf der Straße ist hart und ein ständiger Kampf ums Überleben: Kälte, Hunger, Verletzungen und Krankheiten setzen den Tieren massiv zu. 75 % der Babys überleben die ersten sechs Lebensmonate nicht. Die meisten Straßenkatzen werden maximal 3-4 Jahre alt, während Hauskatzen 15-20 Jahre alt werden können. Im Gegensatz zum südlichen Europa leben Millionen von Straßenkatzen in Deutschland im Verborgenen, ihr Leid bleibt dadurch unsichtbar.

„Wir Tierschützer appellieren daher an Sie, ein Tier aus dem Tierschutz zu adoptieren statt eine Rassekatze von einem Züchter zu kaufen. Es ist wunderbar zu beobachten, wie aus einer ehemals verschüchterten und ausgehungerten Straßenkatze eine dankbare Schmusekatze wird“, wirbt Anita Andres, 1. Vorsitzende Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. und fährt fort „wir erleben nicht selten, dass die adoptierten Tiere gar keinen Drang mehr haben nach draußen zu gehen. Sie haben Angst ihr sicheres Zuhause zu verlieren und wollen nie mehr Hunger, Not und Kälte erleben. Das ist manchmal herzzerreißend.“

Im Tierschutz erhalten Sie darüber hinaus umfassende Beratung bei der Suche nach der richtigen Fellnase, abhängig von Ihrer Wohnsituation und Familienzusammensetzung. Außerdem sind die Tiere tierärztlich gecheckt, die ausgewachsenen Katzen zusätzlich kastriert und gechippt.

Natürlich können Sie den Tierschutz auch mit einer Spende unterstützen oder eine Futterpatenschaft eingehen, sich als Katzenstreichler betätigen und so weiter - die Möglichkeiten zu helfen sind vielfältig.

Wenn Sie an einer Katze interessiert sind oder den Verein durch Mitarbeit unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an Anita Andres, 02641207465 oder 0151111 38502.

Der Verein freut sich aber über jede Art von Hilfe - seien es Futter-Spenden oder eine kleine finanzielle Aufmerksamkeit – Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden – unter IBAN: DE 27 5775 1310 0000 8154 31 Kreissparkasse Ahrweiler.

Futterboxen für Ihre Spenden stehen bei Rewe in Ringen, Kaufland in Sinzig sowie Edeka in Berkum.

Bei Bedarf wird das Futter auch gerne abgeholt (Anita Andres: Tel. 02641 207 465 bzw. 015111138502 oder per Mail info@katzenschutz-aw.de).

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