Exkursion des Obst- und Gartenbauvereina Rheinbreitbach
Warum in die Ferne schweifen ...
Rheinbreitbach. Unbekannte Gässchen gibt es nicht nur in der Karibik und schöne Landschaften in Neuseeland – es gibt sie auch hier.
Auch „Die Koppel“ ist für einige Einheimische „irgendwie“ unbekannt. Man sieht sie zwar schon von Weitem, aber von oben wird es erst richtig interessant.
Wanderführer Juppi Schneider vom Obst- und Gartenbauverein Rheinbreitbach bot also an, eine kleine Exkursion durch Rheinbreitbach zu machen. Auf unbekannten Pfädchen und durch selten benutze Gässchen - und so trafen sich etliche Mitglieder des Vereins, aber auch einige Gäste am Renesseplatz, um diese ungewöhnliche kleine Tour anzugehen.
Klar, der Weg führt zuerst über die „Heilig“ zur Koppel, dem Hausberg der Rheinbreitbacher.
Die Koppel, oft auch der Koppel genannt, war ehemals ostwärts weinbestanden, die Ostseite mit Ramholz kultiviert, um daraus die Pfähle für die Rebstöcke herzustellen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Berg das erste Gipfelkreuz aufgestellt, das später durch ein noch höheres und als Doppelkreuz ersetzt wurde. Mitte des 20. Jahrhunderts froren alle Weinstöcke ab, die Koppel verwilderte, Bäume und Unterholz machte sich breit und das Erscheinungsbild des Berges wandelte sich.
Heute führt ein Wanderpfad zur Koppel, und bei gutem Wetter kann man vom Gipfelplateau aus den Kölner Dom und bis weit in die Eifel hinein sehen.
Ein Gruppenfoto wurde gemacht, und nun ging die Route weiter über die sogenannte „Judenkaule“ zur „Breiten Heide“, einem Neubaugebiet, das in den 1960er-Jahren entstand. Die Geschichte der „Breiten Heide“ beginnt allerdings schon im 16. und 17. Jahrhundert mit dem Bergbau. Nachweislich wurde im Mittelalter Kupfer gewonnen und auch vor Ort verhüttet.
Der Weg führte nun wieder bergab durch das Lützlingstal, über das Vonsbachpätschen bis zur Hauptstraße, danach durch weitere Pfade zur Josefstraße, der Bürresheimer Straße und das Eulenfeld bis zum Leinpfad am Rheinufer, wo man in einem Biergarten die Durchquerung des Heimatortes in noch fröhlicher Runde beendet.
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