Nilganspaar wird im Rheinbacher Freizeitpark sesshaft
„Warum in die Ferne schweifen ...“
Rheinbach. Nicht nur Menschen kommen aus südlichen Ländern hierher - auch Tiere wandern ein und werden hier sesshaft. So zum Beispiel ein Nilganspaar im Rheinbacher Freizeitpark. „Für die sich immer mehr ausbreitende Nilgans sind in einschlägiger Fachliteratur recht unterschiedliche Fortpflanzungszeiten ausgewiesen“, sagt Albert Plümer vom Naturschutzverein Rheinbach-Voreifel (NRV). „Für das ursprüngliche Verbreitungsgebiet Ägypten ist sie mit März/April angegeben.“ Dem im Freizeitpark Rheinbach heimisch gewordenen Nilganspaar ist das offenbar nicht bekannt: Sie haben in den zurückliegenden Jahren schon recht früh im Februar gebrütet, und ihre Gössel sind im März geschlüpft.
Doch nun setzt das Brutpaar die Fachwelt erneut in Erstaunen, denn das Weibchen sitzt seit Anfang Januar trotz eisiger Kälte auf ihrem Gelege.
Bei einer üblichen Brutzeit von vier Wochen werden sich die Besucher des Freizeitparks daher aller Voraussicht nach schon Anfang Februar an putzige Nilgansküken erfreuen können.
Nur aus der Ferne beobachten
„Doch auch, wenn die Tiere die Besucher mittlerweile schon gewohnt sind“, bittet Vogelschützer Plümer, „man sollte sie in Ruhe lassen und nur aus der Ferne beobachten!“
Naturschutz
Rheinbach-Voreifel e.V.
