Herbstprüfung bei der Ortsgruppe Siebengebirge des Vereins für Deutsche Schäferhunde e.V.
„Warum trainieren wir unsere Hunde“?
Bruchhausen. Die meisten Hunde sind nicht nur sehr intelligent, sondern sie besitzen auch einen hohen Bewegungsdrang. Daher sollten sie regelmäßig die Möglichkeit haben, sich auszupowern.
Dem Hund sollten Aufgaben gestellt werden, die ihm körperliche und geistige Herausforderungen abverlangen. Sonst wird er eventuell unzufrieden und kann durchaus damit beginnen, sich eigene Aufgaben zu suchen.
Hunde sollten ihre Energie einsetzen können und Aufgaben lösen dürfen. Eine gute Ausbildung und Hundesport kommen den Neigungen der Hunde entgegen. Daher trainiert der Verein die Hunde vom Welpenalter bis ins hohe Alter. Wichtig ist immer die artgerechte Ausbildung. D.h. die Ausbildung ist immer vom Hund her zu denken. Sie soll auch angemessen nach Alter, Kondition etc. ablaufen. Ziel ist, dass der Hund bis ins hohe Alter gesund, agil und fit bleibt. Und: Dass er stets freudig arbeitet.
Bei der Leistungsprüfung der Ortsgruppe (OG) Siebengebirge im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. konnten die Vereinshunde ihre Fitness und ihr Können unter Beweis stellen. Die Rahmenbedingungen waren gut. Es war ein Traum-Wetter und das im November! Für das leibliche Wohl war sehr gut gesorgt und alle haben sich sicher sehr wohl gefühlt.
Es war eine rundum schöne Prüfung, insgesamt waren zwölf Hunde am Start, zwei im IGP-Bereich, fünf in der Begleithundeprüfung und fünf im Teamtest. Leistungsrichter war Jörg Remmecke aus Dortmund.
Ergebnisse können sich sehen lassen
Sakis Stefanakoudis aus Linz (Foto links) erreichte den Tagessieg mit seinem Schäferhund Ecco in der IGP 2 mit folgenden Punktzahlen: Fährtenarbeit: 98 Punkte, Unterordnung 90 Punkte, Schutzdienst 95 Punkte, Gesamtnote: Sehr gut.
Christoph Jonas erreichte in der IGP 1 mit seiner Schäferhündin Grace in der Fährtenarbeit 97 Punkte, in der Unterordnung 72 Punkte und im Schutzdienst 96 Punkte, Gesamtnote: Gut.
Der Verein hat sich insbesondere eine gute Basisausbildung auf die Fahnen geschrieben, so dass fünf Hunde in der Begleithundeprüfung (BH) und fünf Teams im Teamtest antreten konnten. Außerdem haben die Mitglieder Dr. Kerstin Brenner-Schmiege und Emil Brenner den Sachkundenachweis für Hundeführer jeweils mit 100 Prozent abgeschlossen.
In der BH waren es im Einzelnen: Antje Seiffert mit Aki (Schäferhund), Helga Pick mit Fleyka (Schäferhündin), Emil Brenner mit Kira, (Schäferhündin)., Dagmar Brendel-Puschin mit Ginger (Schäferhündin) Jil Brendel mit Don (Schäferhund).
Im Teamtest: Liane Viebahn mit Fynn (Border Collie – Australian Shepherd Mix), Nathalie Elberskirch mit Frida (Labrador), Laura Stein mit Jala (Mix), Maria Hübner mit Mika (Pudel-Puli-Mix) Tanja Elberskirch mit Holli (Labrador).
Ginger und Don konnten leider die BH-Prüfung nicht bestehen. Die beiden waren in den „Spielemodus“ geraten und vorbei war es mit dem Gehorsam. Da haben wir mal wieder gesehen: „Hunde sind auch nur Menschen und vor allem keine Maschinen“. Ganz besonderes Lob und besondere Anerkennung verdient die noch Jugendliche Jil Brendel, die ihren Schäferhund Don geführt hat. Jil und Don verpassen kaum eine Übungsstunde. Eigentlich sind sie ein Dreamteam. Sie üben immer fleißig. Umso schmerzlicher war es für uns alle, dass es mit Don diesmal nicht so geklappt hat. Das ist aber wirklich kein Beinbruch. Im Frühjahr wird Don es rocken. Und auch bei Ginger wird es demnächst wieder klappen.
Am Ende der Veranstaltung wurden jedem Teilnehmer eine Urkunde und ein Pokal überreicht, was sehr viel Freude machte. Jörg Remmecke hatte als Richter eine hervorragende, korrekte und immer faire Bewertung vorgenommen. Ebenso haben Wolfgang Küster als Fährtenleger und Dirk Knieps als Schutzdiensthelfer einen tollen „Job“ gemacht - ebenso all‘ diejenigen, die „hinter den Kulissen“ sich so wundervoll eingebracht haben.
Vor etwa einem Jahr gab es bei der SV OG Siebengebirge einen Neuanfang. Für diese recht kurze Zeitspanne können sich die Ergebnisse sehen lassen. Dies kann nur erreicht werden durch eine qualitativ gute Ausbildung, orientiert an den aktuellen Erkenntnissen der Lerntheorie sowie der Ethologie des Hundes. Ständige Weiterbildung ist daher ein „Muss“ für die verantwortlichen Ausbildungsleiter und für die Trainer im Verein. Vor dem Hintergrund, dass etwa 25 Hunde, darunter sehr viele talentierte Junghunde, regelmäßig in den wöchentlichen Übungsstunden trainiert werden, ist es uns um die Zukunft der OG Siebengebirge nicht bange. Wer es schafft, die Harmonie zwischen sich und seinem Hund herzustellen, ist mit Sicherheit auf dem richtigen (Ausbildungs-) Weg. Das Training in der Ortsgruppe Siebengebirge ist geprägt von positiven Erlebnissen. Es soll Mensch und Hund gleichermaßen Freude bereiten.
Also werden wir zu den nächsten Prüfungen auch wieder dabei sein und mindestens Däumchen drücken.
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