Freundschaftskreis Dieblich-Marzy e. V. - Ferienfreizeit auf der Festung Ehrenbreitstein
Warum denn in die Ferne schweifen…
Spezielle Führung der Kinder durch die Ausstellung „Cowboy und Indianer“ im Landesmuseum
Dieblich. Das Gute liegt tatsächlich nah, jedenfalls fanden das die Kinder und Betreuer und Betreuerinnen vom Freundschaftskreis Dieblich-Marzy e. V., die sich im Rahmen der Ferienfreizeit der Gemeinde Dieblich einen schönen Tag auf der Festung Ehrenbreitstein machten. Für etliche der 25 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren war schon die Fahrt mit dem Bus nach Koblenz ein, zugegebenermaßen nicht ganz ungetrübtes „Abenteuer“.
Gondel „Nr 17“ - heiß begehrt
Die Seilbahnfahrt hoch zur Festung kam aber auf alle Fälle sehr gut an, einschließlich der berühmten Gondel 17, die bei allen heiß begehrt war. Im Landesmuseum erwartete die Kinder eine spezielle Führung durch die Ausstellung „Cowboy und Indianer“, nachdem sich die Kinder erst einmal in den Tipis des Zeltdorfes im Museumshof mit einem zweiten Frühstück gestärkt hatten. Um das ganze museumspädagogisch sinnvoll zu gestalten, wurden die Kinder nach Alter in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich mit Ausstellungsbesuch und Bastelworkshop abwechselten.
Cowboy/- girl oder Indianer
Bei Ersterem konnten die Kinder sich gleich zu Beginn als Cowboy bzw. -girl oder als Indianer verkleiden, was sehr lustig war und gute Laune brachte. Bei Letzterem hatten alle viel Spaß daran, sich einen Kopfschmuck mit Federn zu machen. Viele Kinder gaben sich große Mühe, besonders schöne Muster zu malen, die sie sich in der Ausstellung abgeschaut hatten. Anschließend machten es sich alle im Eichenhain auf dem Festungsplateau gemütlich, es war ein heißer, sonniger Tag und auf der Wiese im Schatten der Bäume ließ es sich gut sein. B. und D. Dietze kümmerten sich perfekt um die Logistik, und so entwickelte sich das Picknick, das der Vorstand des Freundschaftskreises vorbereitet hatte und das sich bei allen großer Beliebtheit erfreute, zu einer recht ausgedehnten Angelegenheit.
Naturtalente beim Boule
Dennoch war danach keineswegs satte Schlappheit angesagt, im Gegenteil, die Kinder machten mit viel Freude und Eifer bei den Boulespielaufgaben mit, die von W. Pelz und H. Schneider hervorragend geplant und geleitet wurden. Einige entpuppten sich als wahre Naturtalente im Umgang mit den Kugeln und konnten vom Spiel gar nicht genug bekommen. Die Zeit war allen so schnell vergangen, dass regelrecht zum Aufbruch gedrängt werden musste. Nach der Talfahrt, bei der wieder „die 17“ im Mittelpunkt des Interesses stand, und der Heimfahrt wurden alle Kinder wohlbehalten in die Obhut ihrer Eltern übergeben.
