Westerwald-Verein Selters e.V. lädt zu historischem Stadtrundgang
Was Selters an Geschichte zu bieten hat
Rückblick auf bald 1100 Jahre dokumentierte Geschichte
Selters. Am Pfingstsonntag, 28. Mai um 13 Uhr, geht auf dem Marktplatz in der Stadtmitte der nächste historische Stadtrundgang los.
Rainer Gütschow zeigt Selters einmal aus einer Sicht, die kaum jemand kennt. Immer wieder sind Zuhörer erstaunt, was Selters alles an Geschichte zu bieten hat. Immerhin wird in 2030, also in sieben Jahren, auf 1100 Jahre dokumentierte Geschichte zurückgeblickt. In der gleichen Urkunde aus dem Jahre 930, in dem Montabaur, das damals noch „Humbach“ hieß, erwähnt wird, ist auch Selters bzw. Saltres (die „Saltrestraza“ – Straße nach Selters) genannt. Aber die Siedlung Saltres dürfte sehr viel älter sein, denn Funde auf der Wacht belegen, dass die Gegend schon 4000 v. Chr. bewohnt war. Viel Wald und der Saynbach boten sicher eine gute Lebensgrundlage. Doch besonders die Zeit der Regentschaft des Herzogtums Nassau – und danach – war für Selters eine Blütezeit. Das herzogliche Amt Selters (erstmals 1598 wurde Selters als Amt genannt) reichte von der Westerwälder Seenplatte bis an die Grenzen von Vallendar. Was damals hier alles entstand, das wird in dem Stadtrundgang erzählt und gezeigt.
Neben der Stadtführung plant der Westerwald-Verein Selters e.V. auch noch weitere Veranstaltungen im Juni.
Am Dienstag, 13. Juni um 13 Uhr findet eine Seniorenwanderung statt.
Am Freitag, 23. Juni um 14.15 Uhr ab Selters und um 14.30 Uhr ab Maxsain steht ein gemeinsamer Waldspaziergang durch den Maxsainer Zauberwald mit Förster Christof Dickopf auf dem Plan.
Am Freitag, 30. Juni um 14.30 Uhr findet die Westerwälder-Weinwanderung mit anschl. Weinprobe mit der Sommelierin Anja Sistonen in Selters statt.
Pressemitteilung
Westerwald-Verein Selters e.V.
