Allgemeine Berichte | 20.09.2018

Zertifizierte Waldpädagogen laden zum Waldspaziergang ein

Was könnte 100 ha Wald in 100 Jahren leisten

Naturerlebnis unter dem Motto „Wald statt Kohle“ am 7. Oktober

Nickenich. Der Hambacher Forst oder besser gesagt, was davon übrig geblieben ist, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Der RWE Konzern ist fest entschlossen, die nächsten 100 ha des wertvollen Eichenbestandes im Oktober zu roden, um den Braunkohleabbau weiter zu sichern. In Anbetracht der Tatsache, dass momentan eine bundesweite Kommission einen möglichen Braunkohleausstieg diskutiert, fragen sich viele Menschen, ob die Rodung überhaupt noch nötig ist. Unter dem Motto „Wald statt Kohle“ laden zertifizierte Waldpädagogen aus NRW einmal im Monat interessierte Mitbürger und Mitbürgerinnen zu einem Waldspaziergang ein, so auch wieder am 7. Oktober von 11.30 bis 14 Uhr. Sie versuchen auf diese Art und Weise, ihre Liebe und ihre Begeisterung für den wertvollen Schatz Wald, und zwar ohne einzelne Beteiligten an den Pranger zu stellen, weiterzugeben. Eine Meinung kann sich jeder anschließend selber bilden. Als zertifizierter Waldpädagoge Rheinland-Pfalz möchte ich Sie auch an diesem Tag zu einem Waldspaziergang einladen, um mit ihnen gemeinsam den Wald mit allen Sinnen zu erfahren. Ich möchte damit allen, die vielleicht keine Zeit haben, nach NRW zu fahren oder die die momentanen Umstände rund um den Hambacher Forst davon abhalten, eine Gelegenheit bieten, sich in die Diskussion um den Hambacher Forst einzubringen.

Treffpunkt

Interessierte treffen sich am Sonntag, den 7. Oktober, um 11 Uhr am Parkplatz Tumulus am Sportplatz in Nickenich und werden von dort aus 2 bis 3 Stunden den heimischen Wald unter die Füße nehmen. Der Weg ist geeignet für Kinderwagen und Hunde dürfen an der kurzen Leine mitgeführt werden.

Für Fragen und Anregungen steht Dirk Fergen, staatlich zertifizierter Waldpädagoge, zu Verfügung unter der Tel.: (0 15 73) 10 22 86 8 oder (0 26 32) 30 88 30.

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Kommentare
20.09.201823:57 Uhr
juergen mueller

Man muss KEINE großen Umwege machen, um den WERT eines Baumes zu erkennen - das ist mit einer Aufforstung NICHT vergleichbar.
Eine 100jährige Buche hat 600 000 Blätter = 1 500 m2 Blattoberfläche - entnimmt jährlich 6 Tonnen giftiges CO2 - 1 Tonne Feinstaub aus der Luft - spendet 4,5 Tonnen Sauerstoff zum Atmen u.das mindestens 150-200 Jahre lang - verdunstet täglich bis zu 400 Liter Wasser u.kühlt ihre/unsere Umgebung um 2-3 Grad ab.
Um diese Wirkung zu erzielen,müssen 2000 Jungbäume mit je 1,5 m3 Baumkrone gepflanzt werden.
Zur Werterrechnung eines Baumes gehören zusätzlich seiner Sauerstofferzeugung,Klima- u.Wasserregelung u.nicht nur das.
Landwirtschaftliche Rekultivierung hört sich immer gut an, dauert Jahre/Jahrzehnte,dient nur einer Beruhigung,die viele von uns als Betroffene positiv NICHT mehr erleben werden,denen Lebensqualität,Erholungswert ganz einfach entzogen wurde,von den Auswirkungen auf NATUR/UMWELT ganz zu schweigen.Fakten werden von der Politik ignoriert - wie immer.

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