Allgemeine Berichte | 13.11.2017

Friedrich-Ebert-Stiftung und Forum Soziale Gerechtigkeit

Was müssen Politik und Wohlfahrtsstaat tun?

„Ungleichheit zerstört unsere Gesellschaft!“ – Themenforum am 23. November in Siershahn

Siershahn. Unsere Gesellschaft wird immer ungleicher, die Schere zwischen arm und reich öffnet sich weiter. Das ist eine wachsende Gefahr für die Zukunft. Und führt bei vielen zur Radikalisierung, besonders auf der rechten Seite des politischen Spektrums. Welche Folgen ergeben sich daraus? Und was müssen wir dagegen tun? Unter dem Thema „Ungleichheit bekämpfen! Wo der Wohlfahrtsstaat jetzt investieren muss“ wird auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Forums Soziale Gerechtigkeit am Donnerstag, 23. November um 18 Uhr im Bürgerhaus in Siershahn informiert und diskutiert. Es soll ein kraftvoller Auftakt für weitere Veranstaltungen zum Thema in der Region sein. Alle Interessierten aus dem Westerwald und darüber hinaus sind zu dieser Veranstaltung mit Vorträgen, Musik und Diskussion sowie einem abschließenden Imbiss willkommen.

Nach der Begrüßung durch Dr. Martin Gräfe von der Friedrich-Ebert-Stiftung und einem Grußwort des Siershahner Ortsbürgermeisters Alwin Scherz wird Thomas Diekmann als Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) im Diözesanverband Limburg in das Thema einleiten. Es folgt der einführende Hauptvortrag des Wissenschaftlers Dr. Sasa Bosancic von der Uni Augsburg.

Danach nehmen zahlreiche regionale Gesprächspartner fünf Bereiche in den Blick, die vielversprechend zur Verringerung sozialer Ungleichheiten beitragen könnten. Hierzu zählen die Bekämpfung von Kinder- und Bildungsarmut, die Erneuerung des Übergangssystems zwischen Schule und Beruf für benachteiligte Jugendliche, die Verbesserung der Vermittlung und Qualifizierung Erwerbsloser, Investitionen in öffentliche Beschäftigungsförderung sowie Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung. Mit Kurzstatements tragen dazu bei: Prof. Dr. Katrin Schneiders von der Hochschule Koblenz und Sebastian Hebeisen als Regionsgeschäftsführer des DGB. Sprechen werden auch Stephan Reckmann als Geschäftsführer der in der Region tätigen Gesellschaft zur Forderung Beruflicher Integration (GFBI) und Maria Christina Bienek von der ITAC Software AG mit Sitz in Montabaur. Ein Schlusswort wird Pfarrer Peter Boucsein von der Evangelischen Kirche im Dekanat Selters sprechen.

Mit traditionsreichen Lieder rund um das Thema Ungleichheit und Gerechtigkeit wird Chansonier Manfred Pohlmann zu einer sicher interessanten Veranstaltung beitragen. Zu hören sind unter anderen „Das Wirtschaftswunder“ und „Die Einheitsfront“. Moderiert wird der Abend von Uli Schmidt als Sprecher des Forums Soziale Gerechtigkeit. Die Teilnahme an der Veranstaltung inklusive abschließendem gemeinsamen Imbiss mit Umtrunk ist kostenlos.

Zur besseren Planbarkeit wird um Anmeldung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter der E-Mail mainz@fes.de oder beim Forum Soziale Gerechtigkeit unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de gebeten.

Pressemitteilung des

Forums Gerechtigkeit

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