Allgemeine Berichte | 24.06.2019

Beim Sommerfest des Regenbogen-Kindergartens hatten alle gut lachen

Wasser marsch für einen Regenbogen!

Die Kindergartengruppe „Kleine Strolche“ führten das Theaterstück „Wer ist der Stärkste im ganzen Land“ auf

Für große und kleine Besucher gab es viel zu sehen. Auch Mendigs Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz, am Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bell, stattete dem Sommerfest einen Besuch ab. Hintere Reihe (v. l.): Jens Knauth, Jörg Lempertz und Mathias Breitbach. Vorne links: Lars Perzewski und Kinder.Fotos: BE

Bell. Fröhliches Treiben beim diesjährigen Sommerfest in und rund um den Kindergarten Regenbogenland in Bell! Bei strahlendem Sonnenschein waren viele Familien und Dorfbewohner der Einladung des Fördervereins gefolgt und sorgten zwischen Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten für einen schönen Ausnahmezustand. Für das leibliche Wohl der Gäste hatte der Förderverein unter seinem Vorsitzenden Jens Knauth gesorgt. Neben selbst gebackenem Kuchen und Kaffee gab es Erfrischungsgetränke und Heißes vom Grill zur Stärkung. Und auch das Programm konnte sich sehen lassen. Der Förderverein hatte Vereine und Handwerker aus Bell eingeladen, sich und ihr Können vorzustellen. Das Angebot wurde gerne angenommen, und so präsentierte sich u. a. die Freiwillige Feuerwehr Bell mit einem Löschzug. Die Kameraden unter dem stellvertretenden Wehrführer Lars Perzewski beeindruckten mit einer ebenso einfachen, wie eindrucksvollen Vorführung. Denn immer wenn es hieß: Wasser, marsch! wurde im Sonnenlicht ein schöner Regenbogen sichtbar. Und wer Glück hatte, bekam auch noch im Spritzwasser eine kühlende Erfrischung ab. Kein Wunder, dass die Feuerwehr bei den heißen Temperaturen immer gut besucht war. Einen interessanten Einblick in die Arbeit der Helfer gab es auch beim DRK, das mit einem Einsatzwagen vor Ort war.

Örtliche Handwerker

Spannend war es aber auch, örtlichen Handwerkern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Wer bei Hufschmied Sebastian Luxem Halt machte, konnte mit seiner Hilfe sogar ein kleines Hufeisen herstellen. Eine schöne Erinnerung, die hoffentlich Glück bringt. Ebenfalls vor Ort: Das Dachdeckerhandwerk (Carsten Daub), die Kaminbau- und Schornsteinfegerzunft und Vertreter der Volksbank RheinAhrEifel und der Kreissparkasse Mayen. Es gab einen Stand mit Schminkfarben zum Probieren. Ute Hinkel, die Leiterin des Kindergartens, hatte sich mit Naturmaterialien und den Kindern der jüngsten Kiga-Gruppe unter einem schattigen Dach niedergelassen. Da konnte man sehen, wie aus Naturmaterial wie Federn, Zweigen und Pflanzen schöne Dinge wie beispielsweise Traumfänger entstehen. Und natürlich konnte jeder selbst mitmachen.

„Kleine Strolche“

Mitmachen war auch bei den beiden Vorführungen der Kiga-Gruppe „Kleine Strolche“ angesagt. Die Kinder hatten mit ihren Erzieherinnen Alexandra Müller, Elvira Westhöfer, Lea Raab und Linda Schrenders ein Theaterstück nach dem beliebten Bilderbuch „Wer ist der Stärkste im ganzen Land“ eingeübt, das sie im Schatten des Kiga-Spielplatzes aufführten. Da war eindrucksvoll zu sehen, wie man mit Mut und Humor auch einen vermeintlich starken Gegner, hier war der Wolf der Schurke, in seine Schranken weisen kann. Von den stolzen Eltern und Großeltern gab es viel Beifall für die Kinder, die sich sieben Wochen auf diesen Tag vorbereitet haben. Im Halbkreis unter einem schattigen Baum präsentierte sich anschließend Clown und Zauberer Zinnobro. Er brachte sein Publikum mit Tricks und Zaubereien nicht nur zum Lachen, sondern auch ordentlich zum Staunen. Die kleinen wie großen Zuschauer waren fasziniert und halfen auch gerne aus der Patsche, wenn der freundliche Mann im bunten Kostüm nicht weiterwusste. Natürlich war auch die große Hüpfburg den ganzen Nachmittag gut besucht.

Der Erlös aus den Einnahmen kommt wieder Projekten des Kindergartens zugute.

Die große Hüpfburg war immer gut besucht.

Die große Hüpfburg war immer gut besucht.

Clown und Zauberer Zinnobro brachte alle zum Lachen und manchmal auch zum Staunen!

Clown und Zauberer Zinnobro brachte alle zum Lachen und manchmal auch zum Staunen!

Wie man aus einfachem Naturmaterial schöne Sachen herstellt, konnte man hier sehen und lernen.

Wie man aus einfachem Naturmaterial schöne Sachen herstellt, konnte man hier sehen und lernen.

Sieben Wochen haben die „Kleinen Strolche“ zusammen geprobt und den Eltern und Großeltern eine tolle Aufführung präsentiert.

Sieben Wochen haben die „Kleinen Strolche“ zusammen geprobt und den Eltern und Großeltern eine tolle Aufführung präsentiert.

Alte Handwerkskunst, auch heute aktuell: So wird aus Eisen ein Hufeisen!

Alte Handwerkskunst, auch heute aktuell: So wird aus Eisen ein Hufeisen!

Für große und kleine Besucher gab es viel zu sehen. Auch Mendigs Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz, am Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bell, stattete dem Sommerfest einen Besuch ab. Hintere Reihe (v. l.): Jens Knauth, Jörg Lempertz und Mathias Breitbach. Vorne links: Lars Perzewski und Kinder.Fotos: BE

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