Allgemeine Berichte | 01.12.2016

Bauarbeiten zwischen Heimbach-Weis und Bendorf-Sayn

Wassernetze von Bendorf und Neuwied werden verbunden

Neue Leitungen werden verlegt – Ab Anfang 2017 bezieht Bendorf Wasser von den SWN –

Entlang der Sayner Straße in Heimbach-Weis verlegen die Arbeiter die 25 Zentimeter durchmessenden Wasserleitungen.Stadtverwaltung

Bendorf/Neuwied .Die ersten Rohre liegen schon: Die Bauarbeiten, mit denen die Stadt Bendorf ihr Wassernetz an das der Stadtwerke Neuwied (SWN) anschließt, haben begonnen. Auf einer Strecke von etwa 1000 Metern verlegen Arbeiter in den kommenden Wochen die blauen Leitungen vom Ortseingang Heimbach-Weis bis zur Straße „An der Kapelle“ in Bendorf-Sayn. „Wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten bis Ende Februar abgeschlossen sein“, sagt der Bendorfer Werkleiter Klaus Kux. Danach wird Bendorf bis 2042 jährlich rund 550.000 Kubikmeter Wasser von den SWN beziehen. Parallel zur Verlegung der Leitungen wird die Druckerhöhungsanlage im Ritterweg um zwei Pumpen erweitert. Der Ausbau der Pumpstation ist nötig, da der Hochbehälter in Heimbach-Weis, aus dem das Wasser künftig nach Bendorf fließen soll, elf Meter tiefer liegt, als der Hochbehälter im Bendorfer Großbachtal.

Die Stadtwerke Bendorf führen den Lückenschluss in Eigenregie und auf eigene Kosten durch. Die Ausgaben für die neuen Leitungen betragen rund 625.000 Euro. Die SWN übernehmen hiervon etwa 150.000 Euro, denn: „Wir erneuern auf den ersten 150 Metern in einem Zug unsere eigenen Wasser- und Gasleitungen und auch die Hausanschlüsse. Die Kosten sind fair aufgeteilt, wie sich das in einer Partnerschaft auf Augenhöhe, mit Vorteilen für beide Seiten, gehört“, erklärt SWN-Geschäftsfeldleiter Udo Engel. Die Erweiterung der Pumpstation schlägt mit weiteren 100.000 Euro zu Buche.

Pressemitteilung

der Stadtverwaltung Bendorf

Die Kosten für die Arbeiten tragen die Stadtwerke.

Die Kosten für die Arbeiten tragen die Stadtwerke.

Entlang der Sayner Straße in Heimbach-Weis verlegen die Arbeiter die 25 Zentimeter durchmessenden Wasserleitungen.Fotos: Stadtverwaltung

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