Allgemeine Berichte | 27.01.2026, 13:57 Uhr

Ministerium fördert Projekt mit mindestens 1,6 Millionen Euro

Wasserversorgung in Linz: Sanierung des Hochbehälters sichert Zukunft

In Linz wird der Hochbehälter saniert. Landrat Achim Hallerbach (r.) und SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach (l.) schauten sich gemeinsam mit Lothar Ditscheid vom KWW den Baufortschritt im Inneren des Hochbehälters an.Foto: Dennis Steinhardt/SWN
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Linz. Das Kreiswasserwerk (KWW) hat mit umfangreichen Sanierungsarbeiten am Hochbehälter in Linz begonnen. Die beiden bestehenden Wasserkammern werden erneuert und eine dritte Kammer neugebaut. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende 2027 fertiggestellt.

„Die Neuordnung der Wasserversorgung auf der Linzer Höhe ist ein strategisch wichtiger Schritt für die langfristige Versorgungssicherheit der Region“, betont Landrat Achim Hallerbach. „Der Hochbehälter mit drei modernen Wasserkammern und einem Gesamtnutzvolumen von 4.800 Kubikmetern wird das Herzstück bilden, sodass wir nach der Sanierung den Wasserturm Notscheid und den Hochbehälter Roniger Weg vom Netz nehmen können.“ Allein für die Instandsetzung dieser beiden Anlagen wären in naher Zukunft rund 1,43 Millionen Euro angefallen.

Aber der Reihe nach: Seit über 50 Jahren versorgt der Hochbehälter große Teile der Verbandsgemeinde und Stadt Linz am Rhein mit Trinkwasser. „Bei einer Begehung haben wir festgestellt, dass die gesamte Technik sowie die Be- und Entlüftungssysteme nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen“, erklärt SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach.

Um die Wasserversorgung durchgehend aufrechtzuerhalten, wurde die Baumaßnahme in zwei Blöcke aufgeteilt, damit jederzeit mindestens eine Wasserkammer in Betrieb bleiben kann: „Zurzeit erneuern wir die bestehenden Wasserkammern, errichten eine neue Druckerhöhungsanlage und kümmern uns um die Anlagentechnik“, erläutert Herschbach. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 1,86 Millionen Euro. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Bauplan einhalten und Anfang Herbst mit dem Neubau der dritten Kammer beginnen können.“

Im zweiten Maßnahmenblock folgen zudem Restarbeiten an den einzelnen Kammern, der Anlagentechnik, Dachflächen und Außenanlagen. Herschbach ergänzt: „Wir bereiten das Dach so vor, dass zukünftig eine Photovoltaik-Anlage montiert werden könnte, um die laufenden Betriebskosten zu senken.“ Für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich die Kosten auf circa 1,6 Millionen Euro.

„Ein großer Dank gilt dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) für ihre Förderzusage“, betont Hallerbach, denn das MKUEM unterstützt das Bauprojekt mit Fördermitteln: 1,6 Millionen für den ersten Bauabschnitt und voraussichtlich 1,35 Millionen Euro für den zweiten. „Ebenso danken wir der SGD-Nord für die Abwicklung und Unterstützung im Rahmen der Förderung“, so Hallerbach.

Pressemitteilung Kreiswasserwerk Neuwied

In Linz wird der Hochbehälter saniert. Landrat Achim Hallerbach (r.) und SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach (l.) schauten sich gemeinsam mit Lothar Ditscheid vom KWW den Baufortschritt im Inneren des Hochbehälters an. Foto: Dennis Steinhardt/SWN

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