Neue LED-Beleuchtungsanlage am Dernauer Sportplatz beeindruckt

Wegen vieler Nachfragen: „Lichtinformationsveranstaltung“ des Sportvereins

Wegen vieler Nachfragen: „Lichtinformationsveranstaltung“ des Sportvereins

Moritz Steul (li.) erläuterte die Vorteile der neuen Anlage. Foto: WITE

22.06.2021 - 10:55

Dernau. Kürzlich konnte der Sportverein Blau-Gelb Dernau seine neue LED-Flutlichtanlage am Sportplatzgelände in Betrieb nehmen (Blick Aktuell berichtete bereits exklusiv). Diese beschert nicht nur Akteuren und Schiedsrichtern eine helle und flächengenaue Ausleuchtung, sondern spart auch über 70 Prozent des bisherigen Energieverbrauchs ein. Errichtet wurde die Anlage von der Firma LEDKon GmbH aus Limburg (Lahn). Diese baut bundesweit Beleuchtungsanlagen, auch etwa in großen Sporthallen - wie der Fraport-Arena. Die alte Dernauer Flutlichtanlage hatte mittlerweile eine Nutzungsdauer von mehr als 35 Jahren erreicht. Am geplanten Bolzplatz direkt neben dem Sportplatz soll ebenfalls noch eine LED-Leuchte installiert werden. An der Weitsprunganlage ist dies bereits geschehen. Ermöglicht wurde die Investition von insgesamt 29.600 Euro vor allem durch verschiedene Zuschüsse von Bund, Sportbund Rheinland und dem Kreis Ahrweiler. Bedingt durch diese guten Fördermöglichkeiten, verblieben für den Sportverein letztlich noch Kosten von rund 4.000 Euro, deren Finanzierung aber gesichert ist. Die Gemeinde freut sich über jährliche Einsparungen an Strom und Leuchtmitteln in Höhe von circa 1.400 Euro. Diese Energieeinsparung und gute Förderung rechtfertigten die getätigten Investitionen in den gemeindeeigenen Platz, betonte Dernaus Ortsbürgermeister, Alfred Sebastian, gegenüber Blick Aktuell. Und er bedankte sich beim Sportverein Dernau für dessen großes Engagement - namentlich bei Rolf Schmitt.


Vorteile für Vereine


Die Vorteile einer solche Anlagen hatten sich bei vielen Fußballvereinen natürlich schnell rund gesprochen. Und so organisierte die Fußballabteilung des Sportvereins Blau-Gelb Dernau wegen zahlreicher Nachfragen, in Zusammenarbeit mit der Firma LEDKon, vor Ort jetzt eine „Lichtinformationsveranstaltung.“ Hierbei gab Sales Manager Moritz Steul den rund 20 Vereinsvertretern einen umfassenden Überblick über Planungen, Finanzierungsmöglichkeiten sowie Umsetzung von Beleuchtungs-(früher: Flutlicht) Anlagen. Mittlerweile ist die Firma Kooperationspartner von fünf Fußball-Landesverbänden (FV), neben dem Rheinland etwa auch des FV Mittelrhein, mit der Sportschule Hennef. Hierbei konnte Rolf Schmitt neben dem vierköpfigen Team von LEDKon, den Fußball-Kreisvorsitzenden, Dieter Sesterheim (Adenau), den Kreis-Sachbearbeiter Josef Frings (Ahrbrück), Verbandsbürgermeisterin Cornelia Weigand, CDU-MdL Horst Gies sowie Dernaus Ortsbürgermeister, Fred Sebastian, begrüßen. Moritz Steul verteilte eine große Fülle von Informationen. Planung, Zuschussanträge sowie Ausführung lägen komplett in einer Hand. Und die Angebotspreise würden eingehalten, so Steul.


Weißes Licht


Auf dem Platz sei durch das „weiße“ Licht alles zu erkennen, und die Flächen gleichmäßig ausgeleuchtet: Die neue Anlage erreicht zielgerichtet nur die exakt gewünschten Bereiche. Und die bei herkömmlichem Flutlicht gewohnten längeren „Vorwärmzeiten“ entfallen gänzlich: Die Anlage reagiert auf einen Klick wie gewünscht - etwa so, wie man es zu Hause mit einem Lichtschalter gewohnt ist. Das Einsparungspotential beim Strom bezifferte Steul mit „etwa 2/3.“ Die Steuerung der Anlage lässt sich für jeden Bereich individuell über eine App steuern - ob nur für einen oder auch alle Fluter. Nötigenfalls kann der Betrieb auch von der LEDKon-Zentrale in Limburg aus verschlüsselt über eine App erfolgen. Für das Fußballtraining reichen 50 Prozent der Leuchtkraft völlig aus, berichtet Rolf Schmitt von den bisherigen Erfahrungen mit der neuen LED-Anlage. Schmitt betonte auch die guten Garantiezeiten von zehn Jahren für die neuen Strahler. Ortsbürgermeister Alfred Sebastian betonte in der Runde abschließend, dass - bedingt durch die eingangs erwähnte gute Förderung letztlich ein Eigenanteil von rund zehn Prozent der Gesamtinvestition verbleibt. Die Ortsgemeinde dürfe in diesen Fällen jedoch nicht Maßnahmenträger sein, da diese Zuschüsse nur für Vereine gewährt werden. Für den Bauingenieur Sebastian sei es auch wichtig, dass sich das Gewicht an den Masten durch den Umbau reduziert habe. Bei eintretender Dunkelheit präsentierte Moritz Steul den interessierten Teilnehmern per App die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Anlage. Und Blicke sagen manchmal mehr als Worte - dies war auch bei dieser Präsentation der Fall.

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