Allgemeine Berichte | 30.05.2016

Über 260 Feuerwehrleute und DRK-Mitarbeiter aus dem Kreis MYK im Einsatz

Wehren im Kreis bewältigten 180 Einsätze wegen des Unwetters

Die schweren Unwetter forderten die Einsatzkräfte extrem. Allein in Hatzenport waren 140 Kräfte aus Mayen-Koblenz und Cochem-Zell gefordert. Verletzte gab es zum Glück nicht. Foto: Kreis MYK

Kreis MYK. Die schweren Unwetter haben auch die Wehren im Landkreis Mayen-Koblenz extrem gefordert. In den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig und Rhein-Mosel wurden am vergangenen Freitag fast 180 Einsätze gefahren.

Über 200 Einsatzkräfte waren gefordert, um Schlimmeres wegen vollgelaufener Keller, über die Ufer tretende Bäche, umgestürzter Bäume, Hangrutschen und vielen überspülten Straßen zu verhindern. „Jeder Einsatz für sich ist Routine, aber in dieser Masse gehen auch die Feuerwehrleute bis an ihre Grenzen“, er-klärt Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell. „Der größte Einsatz war aufgrund eines Hangrutsches an der Mosel im Bereich Hatzenport. In dem entgleisten Zug waren 300 Personen, es gab aber glücklicherweise keine Verletzten. Die Reisenden wurden durch Kräfte der Feuerwehr und DRK aus dem Zug evakuiert und anschließend betreut. Ein Schienenersatzverkehr wurde von der Bahn eingerichtet. Die Züge werden in Müden angehalten, die betroffenen Personen dort vom DRK betreut.“ Das DRK war mit 60, die Wehren der VG Rhein-Mosel mit 30 und aus dem Landkreis Cochem Zell mit 50 Personen beteiligt. Auch Verbandsgemeindebürgermeister Bruno Seibeld und Landrat Dr. Alexander Saftig machten sich vor Ort ein Bild der Lage. „Die Betreuung war hervorragend und die Kräfte haben wie ein Uhrwerk zusammengearbeitet. Für die Menschen im Zug war es sicher aber eine sehr belastende Situation, dass sie zu-nächst den Zug nicht verlassen konnten und aus Sicherheitsgründen bis zum Umsteigen warten mussten. Am wichtigsten aber ist, dass niemand verletzt wurde“, so der Landrat.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Wehren im Kreis bewältigten 180 Einsätze wegen des Unwetters

Die schweren Unwetter forderten die Einsatzkräfte extrem. Allein in Hatzenport waren 140 Kräfte aus Mayen-Koblenz und Cochem-Zell gefordert. Verletzte gab es zum Glück nicht. Foto: Kreis MYK

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige
Lampionfest in Weißenthurm
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Stellenanzeige Mitarbeiter
Anzeige Sonne aufs Dach - o.B.
Stellenanzeige Kfm. Kundenberater, Anlagenmechaniker, Heizungsbaumeister
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
18

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
23

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
1594

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen

achtung baustelle
883

B 42 halbseitig gesperrt: Ampelanlage regelt Verkehr

Ab 18.06.: Hangsicherungsarbeiten zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein

Rheinbrohl/Niederhammerstein. Zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein sind an der B 42 nach einem Steinschlag dringend Hangsicherungsarbeiten notwendig. Diese Maßnahmen führen zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße vom 18. bis 20. Juni 2026. Der Verkehr wird in diesem Bereich mithilfe einer Ampelanlage geregelt, um den reibungslosen Ablauf trotz der Einschränkungen zu gewährleisten.

Weiterlesen