Die Wehrtechnische Studiensammlung (WTS) bleibt erhalten
Wehrtechnische Studiensammlung geht nach Metternich
Bundeswehr-Liegenschaft in Koblenz-Metternich wird nicht geschlossen
Koblenz. Die Wehrtechnische Studiensammlung (WTS) wird nach Koblenz-Metternich verlegt. Dort sollen nun alle Exponate und die Verwaltung zusammengezogen werden, mit Ausnahme der Anteile bei den Wehrtechnischen Dienststellen 91 und 41 in Meppen und Trier. Auch die öffentliche Ausstellung in der Liegenschaft Langemarck in Koblenz-Lützel bleibt vorerst erhalten. „Uns ist allen ein Stein vom Herzen gefallen, denn damit ist eine grundsätzliche Entscheidung für den Erhalt der WTS als ‚wehrtechnischem Gedächtnis‘ getroffen worden“, sagte Dr. Rolf Wirtgen, Leiter der Einrichtung. Der Vorschlag basiert auf einem Alternativkonzept für die WTS, das im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung entwickelt wurde, zu dem die Sammlung gehört. Auch die ehemalige Fritsch-Kaserne in Koblenz-Niederberg war zuvor im Gespräch gewesen für die WTS. Die Entscheidung bedeutet auch, dass die Bundeswehr-Liegenschaft in Koblenz-Metternich nicht geschlossen wird. Ursprünglich war eine Abgabe des Geländes, das direkt neben der Koblenzer Universität liegt, für 2020 vorgesehen.
Hintergrund
Die Wehrtechnische Studiensammlung ist eine der größten Sammlungen von Militärtechnik in Deutschland und seit 1982 in Koblenz. Neben dem Betrieb ihrer öffentlichen Ausstellung in der Mayener Straße 85-87 (täglich 9.30 bis 16.30 Uhr liegen ihre Kernaufgaben bei der Ausbildung von Wehringenieuren und -technikern und der Dokumentation der technischen Entwicklung von Wehrmaterial sowie der Unterstützung der Ausbildung der Streitkräfte. Neben den vielen Exponaten hat sie auch eine große, öffentlich zugängliche Fachbibliothek mit über 125.000 Büchern, Vorschriften und Fotografien.
Pressemitteilung
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
