Allgemeine Berichte | 16.05.2017

Die Wehrtechnische Studiensammlung (WTS) bleibt erhalten

Wehrtechnische Studiensammlung geht nach Metternich

Bundeswehr-Liegenschaft in Koblenz-Metternich wird nicht geschlossen

Blick in die WTS: Links ein Starfighter und rechts ein Prototyp der Fokker VAK 191B (Vertikalstartendes Aufklärungs- und Kampfflugzeug) aus den 70er Jahren.  Bundeswehr

Koblenz. Die Wehrtechnische Studiensammlung (WTS) wird nach Koblenz-Metternich verlegt. Dort sollen nun alle Exponate und die Verwaltung zusammengezogen werden, mit Ausnahme der Anteile bei den Wehrtechnischen Dienststellen 91 und 41 in Meppen und Trier. Auch die öffentliche Ausstellung in der Liegenschaft Langemarck in Koblenz-Lützel bleibt vorerst erhalten. „Uns ist allen ein Stein vom Herzen gefallen, denn damit ist eine grundsätzliche Entscheidung für den Erhalt der WTS als ‚wehrtechnischem Gedächtnis‘ getroffen worden“, sagte Dr. Rolf Wirtgen, Leiter der Einrichtung. Der Vorschlag basiert auf einem Alternativkonzept für die WTS, das im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung entwickelt wurde, zu dem die Sammlung gehört. Auch die ehemalige Fritsch-Kaserne in Koblenz-Niederberg war zuvor im Gespräch gewesen für die WTS. Die Entscheidung bedeutet auch, dass die Bundeswehr-Liegenschaft in Koblenz-Metternich nicht geschlossen wird. Ursprünglich war eine Abgabe des Geländes, das direkt neben der Koblenzer Universität liegt, für 2020 vorgesehen.

Hintergrund

Die Wehrtechnische Studiensammlung ist eine der größten Sammlungen von Militärtechnik in Deutschland und seit 1982 in Koblenz. Neben dem Betrieb ihrer öffentlichen Ausstellung in der Mayener Straße 85-87 (täglich 9.30 bis 16.30 Uhr liegen ihre Kernaufgaben bei der Ausbildung von Wehringenieuren und -technikern und der Dokumentation der technischen Entwicklung von Wehrmaterial sowie der Unterstützung der Ausbildung der Streitkräfte. Neben den vielen Exponaten hat sie auch eine große, öffentlich zugängliche Fachbibliothek mit über 125.000 Büchern, Vorschriften und Fotografien.

Pressemitteilung

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)

Blick in die WTS: Links ein Starfighter und rechts ein Prototyp der Fokker VAK 191B (Vertikalstartendes Aufklärungs- und Kampfflugzeug) aus den 70er Jahren. Foto: Bundeswehr

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Image Anzeige
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
Heimat aktiv erleben
Saison Deals
Grillsaison Filiale Mühlheim-Kärlich
Projektingenieur
Peter und Paul Kirmes
Empfohlene Artikel
Bei der symbolischen Durchschneidung des „Roten Bandes“.  Foto: WTE
162

Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...

Weiterlesen

Die Ehlinger Straße in Heimersheim.  Foto: ROB
180

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Kalenderwoche 26 vom 22. bis 28. Juni 2026 plant die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mobile Geschwindigkeitskontrollen. Die Messungen sollen im Stadtteil Heimersheim in der Ehlinger Straße sowie im Stadtteil Ramersbach in der Mayener Straße stattfinden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
3050

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
1140

Die Lage hat sich verbessert, aber dennoch soll weiter Wasser gespart werden.

22.06.: Neue Informationen zur Trinkwasserversorgung in Remagen

Remagen. Am Sonntag, den 21. Juni 2026, wurde im Stadtgebiet Remagen ein außergewöhnlich hoher Wasserverbrauch festgestellt. Neben einer insgesamt deutlich erhöhten Wasserabnahme wurden in einzelnen Versorgungsbereichen extreme Entnahmespitzen registriert, die die üblichen Verbrauchswerte vergleichbarer Sommerperioden erheblich überschritten. Ein leichter Trend zeichnete sich bereits am 19. und 20....

Weiterlesen