Arbeitskreis Mädchenarbeit Rhein-Lahn veranstaltete Wochenende für Mädchen
„Weibsbilder“ fühlten sich wohl
Bad Ems. Unter dem Motto „Feel good – ein Wochenende zum Wohlfühlen“ fand die elfte „Weibsbilderfreizeit“ in der Jugendbegegnungsstätte Karlsheim in Kirchähr statt. Dem Thema wurde im Laufe des Wochenendes durch die Teilnehmerinnen mit viel Spaß und Erholung eine Gestalt gegeben. Einmal im Jahr veranstaltet der Arbeitskreis Mädchenarbeit Rhein-Lahn eine Freizeit nur für Mädchen. Dort bekommen die heranwachsenden jungen Frauen die Chance, sich ein Wochenende ohne Druck mit alters- und genderspezifischen Fragen auseinanderzusetzen. So kamen auch in diesem Jahr von Diez bis Lahnstein kreisweit 20 Mädchen im Alter von elf bis 15 Jahren zusammen, um sich mit Wohlfühlfragen zu beschäftigen. Das dazu passende dreitägige bunte Programm wurde von Elke Dörner (Schulsozialarbeit, Realschule plus Katzenelnbogen), Beate Schmittel (Jugendberatungsstelle Diakonisches Werk Rhein Lahn, Bad Ems), Michelle Schröder (Jugendpflege, VG Loreley), Julia Siebenschuh (Jugendzentrum Bad Ems) und Marietta Signus (Haus der Familie, Katzenelnbogen), organisiert. Finanziell wurde die Freizeit von der Volksbank Rhein-Lahn eG und der Nassauischen Sparkasse großzügig unterstützt. Dem Thema wurde sich vielseitig in gemeinsamen Gesprächsrunden, Aktionen und Kreativangeboten genähert. Den Einstieg bildete eine Vorstellungs- und Kennenlernrunde. Danach fertigten die Teilnehmerinnen Steckbriefe an. Am nächsten Tag stellten sie ihre mitgebrachten Wohlfühlsymbole vor. Besonders beliebt und ein besonderer Wohlfühlfaktor bei vielen Mädchen war die Kuscheldecke, die vor allem in der kalten Jahreszeit wieder ein wunderbares Wohlgefühl von Wärme und Geborgenheit vermittelt. Aber auch besondere Kleidungsstücke, Massagebälle, Blumen oder Musik wurden als Wohlfühldinge aufgezählt. Anschließend wurde in verschiedenen Gruppen gebastelt, gespielt oder auch einfach nur entspannt. Für Erholung sorgte ein kleines von den Betreuerinnen zusammengestelltes Wellnessprogramm mit einem Gesichtspeeling, einer Gesichtsmaske und einem aus Bienenwachs und Jojobaöl und verschiedenen anderen Essenzen selbst gemachtem Lippenbalsam. Daneben fertigten die Mädchen an diesem Wochenende zahlreiche kreative Kunstwerke, wie indianische Traumfänger, die alle bösen Träume einfangen sollen, Buttons oder auch „Mood Boards“. „Mood Boards“ sind Collagen aus Lieblingsbildern, Sprüchen, die ein gutes Gefühl vermitteln an. Die Abende klangen bei lustigen Gesellschaftsspielen – besonders das Rollenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ machte den Mädchen Spaß – und einem Film aus. Abschließend und bevor die Mädchen abgeholt wurden, nutzten sie die Zeit, dass Erlebte der Freizeit zu reflektieren, um davon das Positive mit nach Hause zu nehmen. Die Kooperationsübung „Teamkran“, bei der jede Teilnehmerin mit einem langen Faden in der Hand versuchen muss einen Turm aus Holzklötzen zu bauen, zeigte wie gut die Mädchen nach dem Wochenende „an einem Strang ziehen“. Denn der Bau funktioniert nur, wenn alle zusammenarbeiten – zieht eine nicht mit, ist das Unterfangen zum Scheitern verurteilt. Die gemeinsame Übung funktionierte sehr gut. Es haben sich neue Freundschaften gebildet und manche Mädchen einigten sich darauf, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. Denn im nächsten Jahr wird es wieder eine Mädchenfreizeit geben. Glücklich, zufrieden, ein wenig müde und um einige tolle Erfahrungen reicher, traten die Mädchen die Heimreise an. Infos und Anmeldung zu allen Angeboten: Jugendzentrum Bad Ems, Am alten Rathaus 1, 56130 Bad Ems, Tel. (0 26 03) 500 120, E-Mail kontakt@jugendzentrum-bad-ems.de, www.jugendzentrum-bad-ems.de; Ansprechpartner sind Julia Siebenschuh und Norbert Dötsch.
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