Projekt „From School to Future“
Weichen sind gestellt: Die Zukunft der „FSTF“-Teenager hat begonnen
Ahrtal. Für die jungen Erwachsenen im Projekt „From School to Future“ (FSTF) hat mit Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahres die Zukunft begonnen. Das im Frühjahr in Trägerschaft des Bistums Trier gestartete Projekt, das im Haus der offenen Tür (HoT) in Sinzig verankert ist, unterstützt junge Menschen auf ihrem Weg vom Schulabschluss in die Ausbildung, und auch während der Ausbildung steht den „Azubis“ und deren Betrieben eine Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die beruflichen Weichen für die Teenager sind inzwischen gestellt, auch wenn nicht alle eine praktische Ausbildung absolvieren. „Alle Beteiligten haben sich intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigt und wissen, was sie wollen und was sie nicht wollen“, berichtet HoT-Sozialarbeiterin Ulrike Michelt, die die jungen Erwachsenen begleitet.
Sie und HoT-Leiterin Petra Klein zeigen sich zufrieden mit der Bilanz nach dem Start ins neue Schul- und Ausbildungsjahr. Von zehn Schülerinnen und acht Schülern der Janusz-Korczak-Schule und der Barbarossaschule in Sinzig im Alter zwischen 15 und 17 Jahren haben vier junge Frauen und vier junge Männer eine Ausbildung begonnen. „In Handwerk, Industrie, in der Pflege und im kaufmännischen Bereich starteten sie jetzt ins Berufsleben“, berichtet Ulrike Michelt. „Das ist klasse und wir sind alle sehr froh über die Entwicklungen.“ Die Sozialarbeiterin steht in engem Kontakt mit den Beteiligten und ihren Ausbildungsleitungen, hat die Bewerbungsverfahren und Vorstellungsgespräche begleitet.
Weitere Projektbeteiligte nutzen andere Berufseinstiege: „Ein junger Mann beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einem Kindergarten, eine junge Frau hat sich entschlossen, das Schuljahr zu wiederholen“, resümiert sie. Vier der Jugendlichen haben sich entschieden, die Schule weiter zu besuchen, mit dem Ziel, einen höheren Abschluss zu erreichen. Währenddessen sind zwei Schülerinnen und zwei Schüler noch dabei, sich zu bewerben bzw. in Praktika aktiv. Sie sind derzeit in der Entscheidungsphase.
„Wir arbeiten gemeinsam daran und haben allen Grund, optimistisch zu sein“, so Ulrike Michelt. Denn auch die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit habe intensiviert werden können und werde die Jugendlichen im „neuen“ Jahrgang dabei helfen, früher und zielorientiert aktiv werden zu können. Zudem habe sich das Projekt „From School to Future“ für die neuen Schulabgängerinnen und Abgänger 2023 durch „Mund-zu-Mund Propaganda“ auf den Schulhöfen bereits bei der Zielgruppe herumgesprochen. „So kommen wir schon früher in Kontakt und können gemeinsam auf das Schuljahresende hinarbeiten“, berichtet Ulrike Michelt weiter. „Wir sind unendlich dankbar, dass die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, die GlobusStiftung und SWR-Herzenssache als Sponsoren dabei sind und ‚FSTF‘ großzügig unterstützen. Ohne sie könnten wir die jungen Erwachsenen nicht so intensiv ins Berufsleben begleiten“, unterstreicht HoT-Leiterin Petra Klein.
Auch Frank Zwanziger, Geschäftsführer der Lotto-Stiftung RLP, ist überzeugt von dem Erfolg des Projektes, und das in mehrfacher Hinsicht. „Wir helfen damit nicht nur jungen Menschen auf ihrem Weg, sondern auch den Handwerksbetrieben im Ahrtal“, konstatiert er. Eine weitere positive Nebenwirkung sieht das HoT-Team in der Kooperation mit Schulen und Schulleitungen, die sich durch die enge Zusammenarbeit und organisatorischen Absprachen wesentlich verbessert habe und zudem wertvolle Synergien erziele. „Wir freuen uns auch, dass neue Ausbildungsbetriebe hinzugekommen sind“, so Ulrike Michelt.
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