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Löwen- und Fuchs-Kinder aus Remagen singen für und mit Kathy Kelly

„Weihnachten für leise Ohren“

14.11.2016 - 13:00

Remagen. Für die Kinder aus der Löwen- und Fuchsgruppe des Remagener Kindergartens „Goethe Knirpse“ war es ebenso wie für die Sopranistin Kathy Kelly eine Premiere: Gemeinsam stimmten sie am Dienstag, dem 8. November in der Aula des Kindergartens die bekannten Weihnachtslieder „Lasst uns froh und munter sein“ sowie „Leise rieselt der Schnee“ an. Während Frank von Häfen die Sängerschar am E-Piano begleitete, gab Erzieher Jörg Bretz auf der Gitarre den Ton an. Zwar war der Zeitpunkt noch etwas verfrüht, aber immerhin hatte es tags zuvor in der Region bereits geschneit. Außerdem mutete es geradezu weihnachtlich an, als die Jungen und Mädchen gemeinsam mit der KiGa-Leiterin Daniela Bockshecker dem berühmten Gast Blumen und selber gefertigte Geschenke überreichten. Außerdem stellten die Kinder unter dem Titel: „Gut, dass wir Ohren haben“ ihre Projektarbeiten vor, die sie u.a. in Zusammenarbeit mit Frank von Häfen (Musikschule Remagen) realisierten.


Musik für Hörgeschädigte


Kathy Kelly, die vor 53 Jahren als drittältestes Kind der bekannten Kelly Familie das Licht der Welt erblickte und seit 2001 als Solistin auftritt, fühlte sich inmitten der Kinderschar sichtlich wohl. Grund ihres Besuches war die Vorstellung der CDs „Weihnachten für leise Ohren“ und „Weihnachten für leise Ohren - Kids“. Dass es sich dabei um eine ganz besondere Art der Vertonung handelt, erklärte der Dipl.-Instrumentalpädagoge und Produzent der CDs, Frank von Häfen, der ebenso wie die Hörgeschädigten-Pädagogin Ingrid Eikmeier-Stindt zugegen war: „Musik gemeinsam zu erleben, sollte in Zeiten modernster Hörhilfen, wie z.B. Cochlea Implantaten, kein Problem sein. Dennoch ist dies nicht so einfach zu bewerkstelligen. Die hauptsächlich auf Sprache ausgerichteten Programme und Algorithmen der Audioprozessoren in den Geräten kommen oft mit der „auditiven Datenflut“ der Musik nicht zurecht, sodass unschöne Klangeffekte entstehen, die das emotionale Musikerlebnis beeinträchtigen.“


Audioerlebnis für Jedermann


Nach einer langen und intensiven Forschungsarbeit durch Dr. Roland Jakob (Direktor der HNO Klinik am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz), Frank von Häfen (Dipl.-Instrumentalpädagoge, Tontechniker und Orchesterleiter) sowie Ingrid Eikmeier-Stindt (Hörgeschädigten-Pädagogin) ist es gelungen, mit ihrer so genannten „OpenEar-Methode“ die Musik so zu bearbeiten, dass sie für Hörbeeinträchtigte emotional erlebbar wird und es dabei für normal Hörende zu kaum wahrnehmbaren Veränderungen kommt. Das Ergebnis, nämlich die beiden neuen CDs, kann sich hören lassen und in einem beigefügten Booklet mitgelesen werden. Auf der Kinder-CD befindet sich sogar ein Karaoke-Teil, bei dem die Kids mitsingen können.


Ein Heilmittel für die Seele


Als Frank von Häfen der Sopranistin Kathy Kelly von der „akustischen Inklusion“ berichtete, war sie höchst interessiert. Gegenüber „Blick aktuell“ sagte die sympathische Sängerin, die die Herzen der Anwesenden mit ihrer unverfälschten Natürlichkeit bereits nach wenigen Minuten erobert hatte: „Ich habe schon sehr früh erkannt, dass Musik ein Heilmittel für die Seele sein kann. Deshalb ist es für mich eine große Ehre, an diesem Forschungsprojekt teilnehmen zu dürfen!“

Die Königsdisziplin der gelungenen akustischen Inklusion ist ein Live-Konzert mit dem Titel: „Lyrische Weihnacht“, das am Sonntag, dem 4. Dezember um 17 Uhr (Einlass: 16 Uhr) in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz von Konrad Beikircher, Kathy Kelly und dem Trio Everson präsentiert wird. Während Kathy Kelly bekannte Weihnachtslieder singen singt, wird Konrad Beikircher humorvolle Anekdoten rund um die Weihnachtszeit zum Besten geben und auch als Sänger auftreten. Die Besucher des Konzerts werden Zeugen einer absoluten Premiere, bei der alle Freunde der Musik ebenso auf ihre Kosten kommen, wie die Träger/-innen von Hörhilfen. Weitere Infos sowie Karten ab 20,--Euro unter www.ticket-regional.de oder 0651-9790777.

-FRE-

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14.11.2016 16:38 Uhr
Frank von Häfen

Sehr schöner Artikel! Vielen Dank!



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juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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