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Produktvielfalt und kulinarische Gaumenfreuden waren Highlights

Weihnachtliches Marktspektakel lockte Besucher

11.12.2019 - 08:58

Mörz. Auch in diesem Jahr wollte der große Besucherandrang auf dem über die Kreisgrenzen hinaus bekannten und beliebten Mörzer Weihnachtsmarkt kein Ende finden. Trotz nasskalter Witterungsverhältnisse ließen sich die augenscheinlich gut gelaunten Marktfreunde nicht von einem ausführlichen Bummel durch den 200-Seelen-Ort entlang der Marktstände abbringen. Und diese geizten, egal an welchem Standort, auch heuer nicht mit einer willkommenen Angebotsvielfalt. Letztgenannte erfreute in erster Linie mit Produkten aus eigener Herstellung, die entweder als handwerkliche Kunstobjekte, oder als weiterverarbeitete Früchte von Garten, Feld und Wiese daherkamen. Das Ganze dargeboten und verpackt in weihnachtlichem Flair, was das Auge der Besucher zusätzlich erfreute. Die hatten sich in warme Winterbekleidung gehüllt und unterzogen auf der mehrere Hundert Meter langen Flaniermeile offensichtlich jeden Marktstand und dessen Angebote einer gewogenen Inaugenscheinnahme. Aufgrund des großen Besucheraufkommens schoben sich dann die Marktfreunde zur Mittagszeit bereits entlang der Höfe und Stände, von denen viele einen überaus angenehmen Duft verströmten. Dieser war den zahlreichen backenden, kochenden und brutzelnden Gaumenfreuden geschuldet, die zum einen als flüssige Köstlichkeit, zum anderen als rustikale oder süße Leckerbissen zum Genießen angeboten wurden. Und diesen konnte man sich einfach nicht entziehen. Natürlich hatten Glühwein, Nikolaus-Punsch und Kakao bei den Marktflüssigkeiten die Nase vorn, während bei den deftigen Happen Spießbraten, Reibekuchen, Würstchen und Gulaschsuppe auf erfreute Abnehmer trafen. Bekennende Süßmäuler standen da eher bei den Ausgabestellen für frische Waffeln, Lebkuchen und Christstollen in der Warteschlange, wofür sie beim anschließenden Genuss des Backwerks entsprechend entschädigt wurden. Auch für kurzweilige Unterhaltung hatten die Marktbetreiber heuer ausreichend Sorge getragen. Diesbezüglich konnten sich die Kinder in der Märchenscheune immer wieder an Erzählungen von Frau Holle begeistern und in der kleinen Töpferei daneben beim Töpfern mit Keramik engagiert Hand anlegen. Bei „McFarmer´s Lamarama“ stolzierten die Lamas im offenen Hofgehege und durften sich über Streicheleinheiten der kleinen Marktbesucher freuen, während die Calmonter Alphornbläser mit festlichen Weisen ihr Publikum erfreuten. Zum nostalgischen „Dampf Carousel“ zog es dann wieder den Nachwuchs, der mit diesem bunten Ungetüm gerne ausführliche Runden drehte. Vor der Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Figuren machte am Abend St. Nikolaus seine Aufwartung und hatte neben seinen Engelchen und den Turmbläsern auch kleine Geschenke für die Kids mitgebracht. Die trefflich eingerichtete, bestückte und geschmückte Flaniermeile des Mörzer Weihnachtsmarktes war für die ganze Familie erneut ein echtes Highlight im Veranstaltungskalender.

TE

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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