Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Benefizkonzert für den Hospiz-Verein Rhein-Ahr e. V.

Weihnachtslieder mit Trompete, Harfe und Violine intoniert gingen unter die Haut

Bruce Kapusta-Konzert in der Bad Breisiger Jahnhalle

14.12.2019 - 09:00

Bad Breisig. Weihnachtliche Stimmung machte sich breit, als Entertainer Bruce Kapusta trompetend in die gut besetzte Jahnhalle einzog und die Bühne betrat. So manchem Gast im Publikum gingen die weihnachtlichen Klänge mit Trompete, Harfe und Violine unter die Haut, und bei Klassikern wie „Oh Du Fröhliche“, „Alle Jahre wieder“ oder „Tochter Zion“, wurde leise mitgesummt oder gesungen. Bockwurst, Glühweinduft und Tannenbäume in und vor der Jahnhalle versetzten die gut über 200 Zuschauer 13 Tage vor Heiligabend in vorfestliche Stimmung. Eine sehr nette Einlage bildete der Auftritt einer Bad Breisiger Kindergruppe, die einfach ein paar Tage vorher ihren „Song“ eingeübt hatte und nun auf der Bühne gemeinsam mit Bruce Kapusta den Titel „In der Weihnachtsbäckerei“ sangen. Und sie hatten sogar ein Bild für ihn gemalt, das sie ihm als Erinnerung an Bad Breisig auf der Bühne überreichten. Nach dem Auftritt ging es dann aber ab nach Hause und ins Bett.

Dass Bruce Kapusta auch in Bad Breisig eines seiner Weihnachtskonzerte gab, hat eine lange Vorgeschichte. Vor rund 20 Jahren fiel Monika und Franz Keiman vor einer Karnevalsveranstaltung im Kölner Gürzenich im Eingangsbereich ein nervöser junger Mann im Clownskostüm (Kapusta als „dä Clown für Üsch“) auf, der einen Mordsrespekt vor seinem Auftritt vor so großen Publikum hatte. Die Besucher aus Bad Breisig redeten ihm gut zu und machten ihm Mut. Man traf sich auch nach der Veranstaltung wieder und es entwickelte sich eine Freundschaft, die auch die nächste Generation Keiman, nämlich die beiden heutigen Geschäftsführer der Firma Keiman-Immobilien Daniela Keiman-Spies und Jan Keimann einschloss. Die gesamte Familie, deren Freundeskreis und eine Hand voll Breisiger Firmen sponnen in diesem Jahr die Idee, „den Bruce“ vor Weihnachten nach Bad Breisig zu holen. Und das Gute an dem Gedanken: Mit dem Erlös sollte Gutes getan, nämlich eine soziale Einrichtung unterstützt werden. Die städtische Tourist-Information unterstützte das Unternehmen, fungierte als Vorverkaufsstelle und half tatkräftig bei der Durchführung.

Mit viel Engagement setzte der Freundeskreis, allen voran Daniele Keiman-Spies, dieses Vorhaben um und nahm Kontakt zum Hospiz-Verein Rhein-Ahr e. V. auf. Ihr Kontakt war hier Petra Münch, die auf der Bühne vor dem Konzert über die Einrichtung informierte. Vor 26 Jahren war sie aus einer Bürgerinitiative heraus gegründet worden, verfügt heute über ca. 1300 Mitglieder, 83 ehrenamtliche, ausgebildete Begleiter(innen) sowie acht Palliativ-Care Fachkräfte. Das Hospiz muss jährlich mindestens 100.000 Euro aus Spendenmitteln aufbringen und daher sei Petra Münch für die heutige Aktion sehr dankbar.

Neben Bruce Kapusta stand auch Elfi Streikmann, Kabarettistin und Buchautorin auf der Bühne. Genauer gesagt saß sie vor einem Pult und las aus ihren Büchern (z. B. „Och dat noch“). In Kölscher Mundart brachte sie amüsante Geschichten zu Gehör. Ein Beispiel ist die Geschichte von der Käthe Kruse Puppe, die in ihrer Kindheit kurz vor Weihnachten auf seltsame Weise verschwand und am „hillije Ovend“ plötzlich mit neuem Kleid wieder auftauchte. Die Winterzeit sah die Autorin mit Blick auf die erhöhten Stromkosten und die Auswirkungen der vielen Leckereien auf die Figur so: „Die Rechnung steigt - für Strom und Licht - und ich leider - an Gewicht“.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Verkehrsunfall an Fußgängerüberweg in Adenau

Schülerin auf Zebrastreifen angefahren

Adenau. Am Freitag, 24. Januar, gegen 7:45 Uhr, meldete eine Verkehrsunfallzeugin einen Verkehrsunfall mit einer verletzten 16-jährigen Fußgängerin im Bereich Hauptstraße / Im Straußenpesch. Beim Überschreiten des Fußgängerüberwegs wurde die auf dem Schulweg befindliche Schülerin von einer 41-jährigen Pkw-Fahrerin übersehen. Durch die Kollision mit dem Fahrzeug sowie dem daraus resultierenden Sturz auf die Fahrbahn wurde die Schülerin glücklicherweise nur leicht verletzt. mehr...

Leichtverletzter nach Verkehrsunfall auf B49 bei Dieblich

Auto bricht durch Geländer

Dieblich. Am Mittwoch, 22. Januar, um 10:30 Uhr verlor ein die B 49 von Niederfell nach Dieblich befahrender 51-jähriger Mann aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw. Dabei stieß er gegen die rechts gelegene Weinbergsmauer und wurde nach links abgelenkt, wo er in das moselseitige Geländer stieß und dieses durchbrach. Glücklicherweise stürzte der Opel nicht auf das mehrere Meter darunter liegende Gelände, der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. mehr...

Weitere Berichte
Unbekannte brechen drei Mal in Wohnungen ein

Kripo ermittelt nach Einbrüchen in der Grafschaft

Unbekannte brechen drei Mal in Wohnungen ein

Grafschaft. Am Dienstag, 14. Januar, wurde im Zeitraum von 7.15 Uhr bis 14.30 Uhr zunächst in ein Wohnhaus in der Franz-Ellerbrock-Straße in Grafschaft-Nierendorf eingebrochen. Die Täter haben dazu die Verglasung der Terrassentür mit einem Stein eingeworfen. mehr...

Vorbereitungen zum 36. Landesfest sind in vollem Gange

In fünf Monaten schaut Rheinland-Pfalz wieder auf Andernach

Vorbereitungen zum 36. Landesfest sind in vollem Gange

Andernach. Seit 1984 wird der Rheinland-Pfalz-Tag (nachfolgend: RLP-Tag) jährlich jeweils in einer anderen Stadt des Landes ausgerichtet. Der 36. seiner Art wird vom 19. bis 21. Juni in Andernach stattfinden. mehr...

Gutes bewahrt - Neues gewagt

Neues Kulturzentrum Kapuzinerkloster eröffnet

Gutes bewahrt - Neues gewagt

Cochem. Zum Abschluss des 3. Bauabschnittes im Cochemer Kulturzentrum Kapuzinerkloster, der gleichzeitig mit der Einweihung und Eröffnung von neuen Räumen und deren Nutzung durch die Allgemeinheit verbunden war, konnte Bürgermeister Walter Schmitz zunächst zahlreiche geladene Ehrengäste begrüßen. mehr...

Politik
Auf eine chirurgische Erstversorgung muss nicht verzichtet werden

Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm im St. Josef-Krankenhaus Adenau

Auf eine chirurgische Erstversorgung muss nicht verzichtet werden

Adenau. Wie geht es weiter mit dem St. Josef-Krankenhaus in Adenau, nachdem zum Jahreswechsel die chirurgische Fachabteilung geschlossen wurde? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Bürger und Kommunalpolitiker rund um das Johanniterstädtchen, sondern auch die Mainzer Landesregierung. mehr...

Oliver Wolf würde kandidieren

Bürgermeister-Kandidat für Rheinbach in Reichweite

Oliver Wolf würde kandidieren

Rheinbach. Das Gerücht hielt sich in Rheinbach schon länger: Es gibt einen Kandidaten in Rheinbach, der das Amt des Bürgermeisters bei der nächsten Kommunalwahl anstrebt. Es ist Oliver Wolf von der Firma Wotec. mehr...

Gülle-Importe nach
Sinzig und seinen Stadtteilen

Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Sinzig

Gülle-Importe nach Sinzig und seinen Stadtteilen

Sinzig. Die Verteilung von importierter Gülle ist seit Längerem ein Thema, das viele Sinziger Bürger bewegt. Den Grünen in Sinzig liegen nun erstmals Zahlen zu den Importen der letzten sechs Jahre vor.... mehr...

Sport
Entscheidender letzter
Block sichert den Sieg

Sportkegler Münstermaifeld II behaupten Tabellenführung

Entscheidender letzter Block sichert den Sieg

Münstermaifeld. Mit einem ungefährdeten Heimsieg gegen die SK Eifelland Gilzem II verteidigte die Bundesligareserve die Tabellenspitze in der dritten Liga. Dabei sah es zunächst nicht so souverän aus, denn die Gäste kamen auf den ersten Gassen sehr gut ins Laufen. mehr...

Majtie Kolberg pulverisiert ihre Bestmarke über 1.500 m

Kolberg bei den „Offenen Westfälischen Hallenmeisterschaften“

Majtie Kolberg pulverisiert ihre Bestmarke über 1.500 m

Bad Neuenahr- Ahrweiler. Bei den „Offenen Westfälischen Hallenmeisterschaften“ in der neu mit sechs Rundbahnen ausgestatteten Körnig-Halle in Dortmund gewann Majtie Kolberg vom LG Kreis Ahrweiler das... mehr...

Wirtschaft
„Koblenz à la carte“

- Anzeige -Schöne Tradition im Hause Becker Hörakustik fortgeführt

„Koblenz à la carte“

Koblenz. Tradition wird großgeschrieben im Hause Becker Hörakustik, das in Koblenz auf der Schlossstraße seinen Stammsitz hat. Die langjährigste Tradition ist die, den Kunden des Familienunternehmens Grußkarten mit historischen Ansichten der Stadt Koblenz zu senden. mehr...

Positive Bilanz und Blick in die Zukunft

Sparkasse Neuwied erhält auch in anspruchsvollen Zeiten die Verbundenheit zu den Menschen und der Region

Positive Bilanz und Blick in die Zukunft

Neuwied. Niedrigzinspolitik, hohe regulatorische Anforderungen, starker Wettbewerb, Digitalisierung: Diese Faktoren bestimmen bereits seit einigen Jahren die Finanzwelt. Unter den verschärften Bedingungen... mehr...

Konzessionen für Strom und Erdgas neu vergeben

- Anzeige - evm-Gruppe übernimmt für weitere 20 Jahre den Betrieb der Strom- und Erdgasnetze in den Kommunen der Verbandsgemeinde Montabaur

Konzessionen für Strom und Erdgas neu vergeben

Koblenz/Montabaur. Jetzt ist es amtlich: Auch in den nächsten 20 Jahren wird die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) den Betrieb der Strom- und Erdgasnetze in den Kommunen der Verbandsgemeinde Montabaur übernehmen. mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

In welche Rolle im Karneval würden Sie gerne schlüpfen?

Prinz/Prinzessin
Page
Mundschenk
Jungfrau
Bauer
Hofnarr
garkeine
aktuelle Beilagen
 
Kommentare

Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.