Allgemeine Berichte | 22.03.2017

Autorin Ulrike Dömkes las in Cochem aus ihrem Moselkrimi „Roter Riesling“

Weinort im Fokus der Ermittlungen

Weinort im Fokus der Ermittlungen

Cochem. Als besonderen Gast konnten Annica Göbel und Herbert Budweg die Diplom-Designerin und Buchautorin Ulrike Dömkes zu einer Lesung im Kulturcafé Germania begrüßen. Die am

Niederrhein lebende Autorin, von 1994 bis 2013 noch Buch- und Weinhändlerin mit einem Fachabschluss an der Wein- und Sommelier-Schule Koblenz, ist seit 2014 nur noch schriftstellerisch tätig. In ihren Arbeiten widmet sie sich dabei verstärkt Wein- und Gourmetkrimis rund um ihre Hauptfigur, den Journalisten Boris de Beers.

Im Cochemer Kulturcafé las sie aus ihrem Moselkrimi „Roter Riesling“, erschienen im KBV-Verlag. Dabei konnte sie sich über zahlreiche Zuhörer freuen, denen die Örtlichkeit an der Mosel, wo sich Mord, Lebenslust und Todesgefahr im Krimi abspielen, durchaus gut bekannt ist. Zum Inhalt: „Mit der Produktion der „Roten Rieslings“ ist Karl Petit aus Mesenich ein Wagnis eingegangen, das ihn an den Rand des Ruins führt. Die Bank will seine Kredite kündigen.

Da entdeckt er die lange vergessenen Tagebücher seines Ahnherrns, Carlo Boffa, der im 19. Jahrhundert als italienischer Wanderarbeiter beim Bau des Kaiser-Wilhelm-Tunnels in Cochem mithalf.

Petit zeigt seinen Fund dem Weinjournalisten Boris de Beers, den die Recherche für einen Artikel an die Mosel geführt hat.

Boris macht sich gleich an die Übersetzung und liest dort nicht nur Geheimnisvolles über Kisten voller Dynamit und kostbarer Sakralgegenstände die im Felsenkeller der alten, verlassenen Brauerei am Moselufer versteckt sind, sondern stößt auch auf das dunkle Geheimnis der Familie. Gemeinsam mit Inspektor Claudio und seiner Freundin Marlene gräbt Boris eifrig weiter in der Vergangenheit und fördert Unglaubliches zutage!“

Die Autorin zog bei ihrer Lesung das Publikum sofort in ihren Bann, denn sie wusste in ihren Ausführungen mit eindringlicher Stimme die Zuhörer nicht nur zu fesseln, sondern ebenfalls eine willkommene Spannung aufzubauen, die sich bis zum Schluss zu keinem Zeitpunkt verlor.

Zusätzlich gewährte sie dem Publikum so ganz nebenbei einen interessanten Einblick in den Anbau des Roten Riesling, eine alte Rebsorte, die auch tatsächlich heute, allerdings nur in einigen wenigen Gebieten, wieder angebaut wird.

TE

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