Allgemeine Berichte | 02.01.2025

23. Weinseminar begeistert mit feinen Tröpfchen und regionalen Köstlichkeiten

Weinreise durch Deutschland

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 23. Weinseminars der vhs Neuwied wurden mit einer großen Auswahl an deutschen Qualitätsweinen und dazu passenden regionalen Köstlichkeiten verwöhnt.  Foto: Dietrich Dietz

Neuwied. Ganze 13 Anbaugebiete zählt das Weinland Deutschland – der Mittelrhein gehört dabei noch zu den kleineren. Beim 23. Weinseminar an der vhs Neuwied begaben sich die Teilnehmenden unter der Leitung von Micha Stalp auf eine Rundreise durch die abwechslungsreichen deutschen Weinlandschaften. Gleich zur Begrüßung wurden mit Canapés mit Lachs und Avocadocreme, Brioche mit Weinbergpfirsich-Chutney und Frischkäse-Crackern mit „Elwetritschem Kaviar“ alle Geschmacksnerven der Teilnehmenden gekitzelt. Dabei korrespondierten die gereichten Köstlichkeiten perfekt mit den Millionen prickelnden Perlen eines badischen „Chardonnay Extra Brut“ Sekt, eines „Crémant Brut“ aus der Pfalz und eines moselaner „Pet Nat“ aus der pilzresistenten Neuzüchtung Sauvignac. Alle drei Varietäten wussten auf ihre eigene Art und Weise mit einer feinen Perlage und delikat eingebundenem Frucht-Säurespiel zu überzeugen.

Im theoretischen Teil des Seminars informierte Micha Stalp anschaulich und informativ über aktuelle Trends im Weinland Deutschland. Im Fokus seiner Erläuterungen stand die augenblickliche Entwicklung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, kurz auch „PIWIs“ genannt. Der Klimawandel bedroht Weinbauregionen weltweit und stellt alle Winzerinnen und Winzer vor immer größere Herausforderungen. Durch klassische Kreuzungen von amerikanischen Wildreben mit natürlichen Resistenzen gegen die Erreger und europäischen Weinreben, die für hohe Weinqualitäten stehen, konnten in den letzten Jahren auch hierzulande neue nachhaltige Rebsorten gezüchtet werden, die kaum noch Pflanzenschutz benötigen. Inzwischen gibt es in Deutschland viele sehr gute Weine aus PIWI-Sorten sowie zahlreiche engagierte Winzer, die auf viel Erfahrung mit PIWIs im Weinbau und bei der Weinbereitung zurückgreifen können und beste Tropfen auf die Flasche bringen. Nur: Hierzulande werden aktuell erst knapp 3 Prozent der angebauten Rebflächen mit PiWis bepflanzt, ca. 2.700 von insgesamt 104.000 Hektar – Tendenz allerdings steigend.

In der Pause des Seminars konnten die Teilnehmenden in einer Weinverkostungszone (inklusive PIWI-Tasting) diskutieren, verweilen und in Ruhe die bemerkenswerte Klaviatur erstklassiger deutscher Weine aus sechs Anbaugebieten sensorisch wahrnehmen. Sorgfältig von Marion Herz-Stalp kreierte und entsprechend zu den Wein-Trouvaillen ausgewählte kulinarische Highlights wie beispielsweise eine fränkische Mostsuppe, die „Keschdesupp“, und der berühmte Saumagen aus der Pfalz oder „lecker Uhles“ vom Mittelrhein sorgten bei den Teilnehmenden für Begeisterung und lukullische Genüsse.

Zum Abschluss wurde, in den von Herz-Stalp liebevoll dekorierten Räumlichkeiten der vhs Neuwied, als Dessert Aprikosenrahmkuchen mit Creme und Baisertropfen im Zusammenspiel mit einem fruchtsüßen Riesling Blauschiefer serviert: Beides – Wein und Nachspeise – ein köstliches Arrangement! Die unaufdringliche und doch präsente Aromatik der Frucht wurde dabei von der feinen Mineralität und dem ausgewogenen Süße-Säurespiel des Weines eindrucksvoll in Szene gesetzt. Ein würdiger Abschluss für eine wunderbare Veranstaltung.

Ein Erstbesucher der Veranstaltungsreihe brachte seinen Eindruck zum Ende des Seminars auf den Punkt: „Dies war für mich persönlich ein sowohl überraschendes wie außergewöhnliches Weinseminar. Der gesamte Ablauf war perfekt strukturiert und organisiert, die Atmosphäre freundlich und sehr angenehm, die theoretischen Inhalte wurden mit Leidenschaft und einer guten Portion Lockerheit vorgetragen. Die wunderschöne Dekoration der Räumlichkeiten, die hervorragende Zusammenstellung der kleinen, feinen Speisen und die unglaubliche Vielfalt an geschmacklich sehr interessanten Weinen mit spannenden, unverwechselbaren Charakteren – chapeau, ich komme selbstverständlich wieder!“

Möglich gemacht wurde die erfolgreiche Durchführung des Weinseminars erst durch die Mitarbeitenden der vhs Neuwied und das Veranstaltungsteam, die gemeinsam einen aufmerksamen, entspannten, freundlichen und humorvollen Service garantierten. Da sich die traditionsreiche Veranstaltungsreihe in der vhs Neuwied großer Beliebtheit erfreut, ist die nächste Ausgabe bereits in Planung. Ende November 2025 sollen beim 24. vhs-Weinseminar dann einige hoch interessante „Weinländer im Schatten“ im Mittelpunkt stehen.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Neuwied

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 23. Weinseminars der vhs Neuwied wurden mit einer großen Auswahl an deutschen Qualitätsweinen und dazu passenden regionalen Köstlichkeiten verwöhnt. Foto: Dietrich Dietz

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