Allgemeine Berichte | 12.03.2025

Landkreis beteiligt sich am landesweiten Warntag

Weitere neue Sirenen werden ausgelöst

Landrat Achim Hallerbach und BKI Holger Kurz können Vollzug bei der Inbetriebnahme von 40 Sirenenanlagen melden

Der Landkreis Neuwied ist für den bundesweiten Warntag bestens gerüstet.Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Den landesweiten Warntag am Donnerstag, 13. März, 10 Uhr, nimmt Landrat Achim Hallerbach zum Anlass, auf die weitgehenden Fortschritte bei der Modernisierung und dem Ausbau des Sirenenwarnsystems im Landkreis Neuwied hinzuweisen. „Insgesamt verfügen wir aktuell über 40 betriebsbereite Sirenen zur Warnung der Bevölkerung. Das Sirenennetz wird kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Die Wintermonate wurden dazu genutzt, um mit der Errichterfirma rund 50 weitere Standorte zu begehen und den Aufbau zu planen. Schon für Ende März und im Laufe des Aprils stehen die Termine für die Installation von 15 weiteren Sirenen fest“ berichtet Landrat Hallerbach.

Die jüngste Verteilung mit 40 Einheiten gestaltet sich im Einzelnen wie folgt:

Verbandsgemeinde Unkel:

Rheinbreitbach, Rheinstraße Feuerwehr-Gerätehaus, Dachsirenen.

Unkel, Linzer Straße (Sportplatz) Mastsirene.

Verbandsgemeinde Linz:

Linz: Grundschule, Schulstraße, Dachsirenen.

Vor dem Leetor, Altenheim, Dachsirenen.

Ockenfels, Auf der Heide, Dachsirenen.

Im Rosengarten 1 Robert-Koch-Schule, Dachsirene.

Kasbach-Ohlenberg, Kasbachtalstraße 56 Mastsirene.

Leubsdorf: Auf dem Kreuzberg 1, Grundschule, Dachsirene.

Verbandsgemeinde Bad Hönningen:

Ariendorf: Bergstraße 3, Dachsirenen.

Bad Hönningen, Bischof-Stradmann-Straße 42, Alte Schule, Dachsirenen.

Bad Hönningen Ölsberg Wasserhochbehälter, Rheinbrohl: Arienheller Straße 43, Max-Kolbe-Schule, Dachsirenen.

Hammerstein: Schulstraße 11, Alte Schule, Dachsirenen.

Leutesdorf, Rätsgasse 5, Grundschule, Dachsirenen.

Stadt Neuwied

Irlich: Rodenbacher Straße 76, Feuerwehr-Gerätehaus; Dachsirenen.

Neuwied: Engerser Landstraße 17 (Stadtverwaltung), Rudolf-Diesel-Straße 10, BKS-Zentrum, Dachsirenen.

Heddesdorf, Beverwijker Ring 6, Ludwig-Erhard-Schule, Dachsirenen.

Feuerwache Neuwied, Rheinstraße 190, Segendorf, Untergraben 1, Bürgerhaus; Dachsirenen.

Altwied, Sportplatz; Mastsirenen, Oberbieber, Neuwiesenweg, Dachsirenen.

Niederbieber Wiedufer 1 (Rathaus) Dachsirene.

Langendorfer Straße 65 David-Roentgen-Schule Dachsirene.

Feldkirchen-Hüllenberg: Höhenstraße Mastsirene.

Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach

Datzeroth: Buchenweg; Niederbreitbach: Kurtscheider Straße, Grundschule, Dachsirenen.

Roßbach: Auf dem Posten; Mastsirenen.

Waldbreitbach: Neuwieder Straße 28, Rathaus, Anhausen, Grundschule, Dachsirenen.

Verbandsgemeinde Dierdorf

Dierdorf: Marktstraße 3, Stadtverwaltung; Isenburg: Hauptstraße 36, Dachsirenen.

Dierdorf-Wienau, Schwalbenstraße 7, Bürgerhaus, Dachsirenen.

Großmaischeid-Kausen, Bürgerhaus Schulstraße 1, Dachsirenen.

Dierdorf-Brückrachdorf: Bergstraße 4, Bürgerhaus, Dachsirenen.

Verbandsgemeinde Puderbach

Puderbach: Hauptstraße 13, Rathaus; Dachsirenen.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass auch in den aufgezählten Orten die Abdeckung unter Umständen noch nicht vollständig ist. Teilweise müssen hier für eine flächendeckende Warnung noch Sirenen ergänzt werden.

Mit der jetzt fertiggestellten zweiten Stufe seines Sirenenwarnsystems konnte der Landkreis weiterführen, was er im vergangenen Jahr erfolgreich begonnen hatte.

Von den nach Expertenschätzung insgesamt rund 160 benötigten neuen Sirenenanlagen im gesamten Kreisgebiet werden im Verlauf der nächsten Jahre die übrigen Anlagen zur Warnung der Bevölkerung installiert.

Um den Schutz der Allgemeinheit bestmöglich zu gewährleisten, setzt der Landkreis Neuwied unter anderem auf ein modernes, elektronisches Sirenensystem.

„Die klassischen Warnsysteme über Sirenenalarm sind zum Schutz unserer Bevölkerung unerlässlich – spätestens seit der Flut-Katastrophe an der Ahr ist diese Erkenntnis eine traurige Gewissheit. Unser Landkreis Neuwied ist vorbereitet“, betont Landrat Achim Hallerbach, der in diesem Zusammenhang darauf hinweist, dass die Systeme zunächst vorrangig in den Flusstälern von Rhein, Wied, Holzbach und Saynbach platziert wurden – dort ist das Risiko, insbesondere von Überflutungen, einfach höher. Für seinen Bevölkerungsschutz nimmt der Landkreis in den nächsten Jahren circa 3,5 Millionen Euro in die Hand. „Zwar fördern Land und Bund die Errichtung dieser neuen Sirenenanlagen im ersten Schritt, aber weitere Fördermaßnahmen bleiben notwendig, um ein dichtes Warnnetz zu bekommen“, betont Achim Hallerbach. Seinerseits hat der Kreis bereits im Haushalt 2025 weitere finanzielle Mittel für den zusätzlichen Ausbau des Sirenennetzes eingestellt.

Mit dem Aufbau des Sirenennetzes wird das modulare Warn-Netz, auch Warnmittelmix genannt, um eine wichtige Säule ergänzt. Mit Warn-Apps, Radio oder auch durch Lautsprecherdurchsagen gibt es darüber hinaus weitere Instrumente zum Bevölkerungsschutz. BKI Holger Kurz weist darauf hin, dass der Landkreis Neuwied mittlerweile über 16 mobile Lautsprecheranlagen verfügt, um Warnungen in den Bereichen durchzuführen, wo noch keine Sirenen aufgebaut sind oder um mit Hilfe von umfangreicheren Warndurchsagen die Alarmierung über die Sirenen ergänzen zu können. Insofern gibt es bei der Warnung keine weißen Flecken, auch wenn vor Ort noch keine neue Sirene installiert ist.

„Der Landkreis wird die Bevölkerung regelmäßig über die Sirenensignale informieren. Wir wollen für alle Eventualitäten gerüstet sein“, erklärt Landrat Achim Hallerbach.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Neuwied

Der Landkreis Neuwied ist für den bundesweiten Warntag bestens gerüstet. Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

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