Benefiz-Wochenmarkt in Bendorf: „Wir helfen Kniff!“
Welle der Hilfsbereitschaft setzt sich für den beliebten Musiker in Gang
Am Freitag, 26. Oktober
Bendorf. Es gibt Dinge, da heißt es nicht groß „Wir überlegen oder wir machen mal!“. Hier war es eine Herzensentscheidung. Nachdem die Meldung in Bendorf ankam, dass der beliebte Sänger Ralf „Kniff“ Rosenbaum die Diagnose „Speiseröhrenkrebs“ hat und seiner Leidenschaft, dem Singen, nicht mehr nachgehen kann, formierte sich eine Welle der Hilfsbereitschaft. Eines der Projekte, die schnell dabei entstand, ist ein Sondermotto des Bendorfer Wochenmarktes, der am Freitag, 26. Oktober von 15 bis 19 Uhr unter dem Motto steht „Wir helfen Kniff!“.
Die Stadt als Ausrichter, Vereine, Institutionen, Firmen und Privatpersonen haben ohne Zögern zugesagt, als Unterstützer mit dabei zu sein in unterschiedlichster Form. So stiftet das Team der Waldgaststätte Meisenhof fünfzig Liter Suppe mit Erlös für die Sache und ist mit dem eigenen Ausschankwagen präsent. Die Ratsstube in Bendorf und die „Sayner Scheune“ sind jeweils mit einem gestifteten 50-Liter-Fass Bier dabei. Die „Boos Bars Buschers“ sorgen für Softgetränke, unterstützt von Jens Cristandt.
Die KuK Bendorf betreut den Kaffee- und Kuchenstand. Für die Infrastruktur und Technik hilft der Angel-Sportverein Bendorf 1923 e.V. und der Förderverein KITA Stromberg e.V. Die „Sayner Möhnen Ewig Jung“ und die Stromberger Möhnen haben sich angeboten, als Spende Kuchen zu backen und einen Privatsponsor für Kaffee, Milch und Zucker gibt es mit Thomas Appelbaum ebenfalls. Seine Musikerfreunde werden den Marktnachmittag musikalisch untermalen. Um 16 Uhr spielt Liedermacher Manfred Pohlmann, wohl mit Dirko Juchem, auf und um 17 Uhr die Formation „Take Two“ – bestehend aus Alois Müller und Jürgen Schlöffel. Danach wird die A-Capella-Truppe der BNZ – die „Boos Bars Bubschers“ – am Start sein und einige Lieder intonieren. „Selbstverständlich sind wir dabei!“, hörten die Organisatoren immer wieder im Gespräch. An den Marktständen werden Sammelboxen aufgestellt mit der Bitte, diese reichlich zu „füttern“. Der Erlös des Marktes geht an die betroffene Familie als Unterstützung und als Zeichen „Bendorf denkt an Dich!“.
„Kniff“ Rosenbaum, der immer mit Freundlichkeit, Ehrlichkeit und guter Laune den Menschen hier begegnet ist, musste sich ein Rührungstränchen verdrücken, als er von den vielen positiven Signalen erfuhr. „Das ist ganz toll. Ich danke Euch allen von Herzen“, ist seine Nachricht an die Vereine, die Marktbesucher und seine Musikerkollegen.
„Kniff“ Rosenbaum war immer in Bendorf musikalisch aktiv, ob bei der Formation „PAST“, die gerade ihr Jubiläum auf dem Kirchplatz gefeiert hat, oder als Unterhalter bei der KuK Bendorf , der Bendorfer Narrenzunft oder vielfach mit seinen Auftritten beim Bendorfer Wochenmarkt. Der Markt-Organisatorin Sabine Schmidt war es daher ein Herzensanliegen, den Markt unter dieses besondere Motto „Wir helfen Kniff!“ zu stellen.
Wer nach dem Wochenmarkt beim „Café Klatsch“ auf dem Kirchplatz einkehrt, hilft Kniff und seiner Familie ebenso. Denn Gemina Pelikan stiftet dann zehn Prozent vom Tagesumsatz für die Aktion. Befreundete Musiker haben ein Signal für ein Benefizkonzert gegeben, sogar Musiker aus Berlin haben sich im Rahmen der Solidarität gemeldet.
Weitere Hilfe aus Bendorf für Kniff von Gerhard und Dieter Specht. Gerhard Specht ist Physiotherapeuth mit seiner Praxis in Bendorf/Stromberg, Dieter Specht ist Masseur und med. Bademeister mit seiner Privatpraxis in Bendorf am Kirchplatz 3. Beide möchten sich für „Kniff“ Rosenbaum einsetzen und beim Wochenmarkt „Wir helfen Kniff!“ am 26. Oktober folgende Leistungen auf Spendenbasis anbieten: Gesundheits-Rückenmassage und Fußreflexzonenmassage.
Dies wird durchgeführt in der Massagepraxis auf dem Kirchplatz 3, also in direkter Nähe zum Wochenmarkt. Ein entsprechender Kundenausteller wird dann dort darüber informieren.
Alles was die Kunden in den Spendentopf für die Massage geben, wird so in den Spendenpool gegeben. Der Slogan lautet: „Sich etwas Gutes tun zur Entspannung und gleichzeitig spenden!“. -PS-