Allgemeine Berichte | 15.09.2020

Telefonberatung statt Vor-Ort-Treffen

Weltschlaganfalltag

Aktion des Neuro-Netzwerk Rhein-Lahn-Westerwald

Rhein-Lahn-Kreis / Westerwaldkreis. Es geht um eine Bedrohung ungeahnten Ausmaßes: Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Um in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen, wurde 2006 der Weltschlaganfalltag ins Leben gerufen.

Jedes Jahr am 29. Oktober klären seither Ärzte, Kliniken und Selbsthilfegruppen mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen über die Gehirnerkrankung Schlaganfall und ihre Folgen auf.

Jedes Jahr außer 2020: Wegen Corona kann auch der Weltschlaganfalltag in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Um insbesondere Menschen, die von den Langzeitfolgen eines Schlaganfalls betroffen sind, dennoch nicht mit ihren Fragen – sei es zur gesundheitlichen Versorgung, dem Wiedereinstieg ins Berufsleben, den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten oder, oder, oder – allein zu lassen, bietet das Neuronetzwerk an Rhein-Lahn und Westerwald unter Federführung der spezialisierten Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung der Inklusa gGmbH eine Alternative an. Am Donnerstag, 29. Oktober, stehen Experten aus verschiedenen Fachrichtungen in einer kostenlosen telefonischen Beratungsaktion als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Schirmherrschaft für die kostenlose telefonische Beratung hat Landrat Frank Puchtler übernommen. Ihm liegt die Aktion sehr am Herzen, da immer noch viele Menschen aufgrund von Schlaganfällen zu Pflegefällen werden.

Hier die Fachleute mit ihren Beratungsthemen und der Telefonnummer, unter der sie am 29. Oktober von 15 bis 17 Uhr erreichbar sind, im Überblick: Julia Tiwi-Feix, Inklusa gGmbH, Telefon 0 26 03 9 313 39 10: Sozialrechtliche Fragen, berufliche und gesellschaftliche Wiedereingliederung, Teilhabemöglichkeiten, Hilfs- und Entlastungsangebote, Wohn- und Beschäftigungsangebote.

Michelle Reßmann, Integra, Telefon 0 26 04 97 9 31 10: Unterstützungsmöglichkeiten nach der medizinischen Reha, Beratung für Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung und ihre Angehörigen; Andrea Mäurer: Montage- und Dienstleistungszentrum der Stiftung Scheuern, Telefon 0 26 03 93 14 8 10: Teilhabe am Arbeitsleben, Rahmenbedingungen, Arbeitsangebote, berufliche Qualifizierung; Alexandra Sniehotta, BIS – Partner für Bildung und Qualifizierung, Telefon 0 26 03 93 18 71 0: Beratung zu beruflicher Reha und Einstieg in die Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung; Clara Leusch und Linda Schneider, Praxis für Ergotherapie und Logopädie Töller & Feistel, Telefon 0261/12620: Ergotherapie: Behandlung von Apraxie, Ataxie, Hemiparese etc.; Logopädie: Behandlung von Aphasie, Dysarthrie, Schluckstörungen etc.

Stefan Hauser, Pflegestützpunkte Rhein-Lahn, Telefon 0 26 03 57 50: Beratung und Hilfe rund um die Themen Pflege, Versorgung, Krankheit und Behinderung; Yvonne Brüggenthies, Sozialdienst Malbergklinik Bad Ems, Telefon 0 26 03 97 57 67: Einleiten von Hilfsmaßnahmen während und nach der Rehabilitation; Carina Gräbke, Inthera, Telefon 0 26 04 97 99 70 1: Fragen rund um Physio- und Ergotherapie, Hilfsmittel, Unterstützte Kommunikation; Florian Hemm, Physio Hemm, Telefon 02603/3863: Rehabilitation, Physiotherapie, Rehasport, Krankengymnastik; Stephanie Baumann-Emmel und Daniel Meurer, Praxis für Logopädie Wortschatz, Telefon 02 60 35 08 13 0: Untersuchung und Behandlung von Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen.

Pressemitteilung

Neuro-Netzwerk
Rhein-Lahn-Westerwald

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