Allgemeine Berichte | 10.07.2017

Kunst zum Feuerwehr-Jubiläum „112 Jahre“

„Wengenroth-Kunst“: Neue Wege bei der Feuerwehr

Präsident des Landesfeuerwehrverbandes lobte Idee und PR-Effekt

(v.r.) Die Künstler Ute und Rainer Wengenroth, Peter Siebenmorgen, Henning Deuster und Helmut Metzler bei der Ausstellungseröffnung.

Sayn/Bendorf. Am vergangenen Samstag wurde die Bilderausstellung „112“ der Kunst- und Ideen-Manufaktur von Ute und Rainer Wengenroth aus Limburg in Sayn bei trend&event Petra Weinand eröffnet. Tolle und imposante Bilder strahlten von den Wänden des edlen Salons, gut gelaunte Feuerwehrkameraden waren vor Ort, ebenso 112-Jubiläums-Schirmherr Bürgermeister Michael Kessler, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Frank Hachemer und weitere interessierte Gäste. Der Vorsitzende der Feuerwehrkameradschaft Helmut Metzler begrüßte die Runde zu diesem außergewöhnlichen und ebenfalls einzigartigen Projekt. Michael Kessler zollte Dank und Anerkennung und zeigte sich beeindruckt, insbesondere von den Bildern, die mit Treffsicherheit und dem Blick für das Besondere von Rainer Wengenroth entstanden sind und die Motive aus dem Kulturpark Sayn mit Burg, Gießhalle und Römerturm zeigten. „Genial, dass Sie schon die Zeit vor Ihrem Jubiläum nutzen, um auf das Fest rund um 112 Jahre hinzuweisen“. Frank Hachemer lobte ebenso die Idee, nicht nur einen „Tag der offenen Tür“ zu veranstalten, sondern das Jubiläum „112“ schon mit dieser Ausstellung im Vorfeld „einzuläuten“. „Eine beeindruckende Idee, die in der Öffentlichkeit steht und es so schaffen kann, auch Nachwuchs für die Feuerwehr und die Rettungsdienste zu begeistern“. Nachwuchssorgen, die in Sayn glücklicherweise derzeit nicht anstehen. Auch der ehemalige Bürgermeister und Freund der Feuerwehr Hajo Stuhlträger war „Feuer und Flamme“ für die Kunstwerke.

„Die Feuerwehr war und ist immer ein verlässlicher Partner in Bendorf“, lobte er. Peter Siebenmorgen, der die Ausstellung mit seinem Heimatarchiv präsentierte und die Abläufe mit den Geschäftsleitern organisiert hatte, stellte die Künstler Ute und Rainer Wengenroth – mit denen er bereits über viele Jahre befreundet ist – in einer kurzen Ansprache vor. „Es gab nur positive Stimmen, als wir die Idee präsentiert haben und alle Geschäftsleute waren sofort engagiert dabei, als es darum ging, Sayn und Bendorf zu einer großen Galerie zu formen“, so Siebenmorgen. Die Ausstellung ist in den Schaufenstern und Geschäftsräumen zu sehen der Filialen der Sparkasse Koblenz in Bendorf und Sayn, bei Pieler Augenoptik und Hörakustik, bei Friseurmeisterin Petra Weinand, der Schlossapotheke in Sayn, beim Burg-Café Kleudgen in Sayn, bei „Die neue Küche“ in Bendorf und im Seitenfenster des Feuerwehr-Gerätehauses in Sayn.

Rainer Wengenroth hatte mit den Feuerwehrkameraden aus Sayn ein Sonntags-Fotoshooting im Regen am Römerturm, in der Gießhalle, an der Abteikirche und am Gerätehaus absolviert, um Bilder mit Bezug zum Löschzug zu haben. Seine Frau Ute hat die Kunstwerke auf Leinwand und Edelstahl zusätzlich veredelt.

Zur Ausstellung gibt es einen Flyer, der den Rundgang der Ausstellung in den Schaufenstern von Sayn und Bendorf beschreibt. Außerdem gibt es einen Fragenkatalog zu den Schaufensterpräsentationen. In den Schaufenstern sind Fragen eingebaut.

Wer alle Fragen beantwortet und seinen Antwortbogen in den Geschäften abgibgt, hat die Chance auf einen von drei hochwertigen Preisen, die das Kunsthaus Wengenroth auslobt. Die Feuerwehrkameraden sammeln parallel in den Geschäften mit Sammeldosen für „Paulinchen e.V.“, eine Initiative für brandverletzte Kinder.

Stefan Kuhnen betrachtet eines der Exponate. Fotos: Frank Lohrum

Stefan Kuhnen betrachtet eines der Exponate. Fotos: Frank Lohrum

„Wengenroth-Kunst“: Neue Wege bei der Feuerwehr

(v.r.) Die Künstler Ute und Rainer Wengenroth, Peter Siebenmorgen, Henning Deuster und Helmut Metzler bei der Ausstellungseröffnung.

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