Agentur für Arbeit veröffentlicht Arbeitsmarktbericht
Wenig Veränderung im August
Der August sorgte oft für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt - Nicht so dieses Jahr
Kreis Neuwied. Der August sorgte in der Vergangenheit oft für deutliche Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Vorübergehend arbeitslos gemeldete AusbildungsabsolventInnen oder SchulabgängerInnen sorgten von Mai bis Juli für einen Anstieg, der sich schnell wieder auflöste. Nicht so in diesem Jahr. Im August waren 8.498 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 48 weniger als im Vormonat und 66 mehr als im Vorjahr.
Die Arbeitslosenquote bleibt gleich bei 5 Prozent und liegt damit einen Prozentpunkt über dem Vorjahreswert.
„Wir haben im August einen vergleichsweise hohen Zugang an Arbeitslosen aus Erwerbstätigkeit“, sagt Karl-Ernst Starfeld, Leiter der Arbeitsagentur Neuwied. 793 Personen meldeten sich in diesem Monat arbeitslos, nachdem sie zuvor in Beschäftigung waren. „Aus den statistischen Daten geht hervor, dass es in den vergangenen Wochen eine recht deutliche Steigerung zum Vorjahr in den lehrenden, erziehenden, sozialen und hauswirtschaftlichen Berufen gibt. Ob es sich dabei mehrheitlich um Arbeitslosmeldungen lediglich für die Dauer der Sommerferien oder um eine längerfristige Entwicklung handelt, können wir noch nicht sicher einschätzen. Hier wird uns der September mehr Aufschluss geben.“
Auf der anderen Seite gibt es eine positive Entwicklung bei der Langzeitarbeitslosigkeit. 2.731 Menschen zählen im Agenturbezirk zu dieser Personengruppe, die länger als ein Jahr arbeitslos ist. Vor einem Jahr waren es noch 762 Personen mehr. Der Anteil der Arbeitslosen, die als langzeitarbeitslos gelten, beträgt rund 32 Prozent.
„Dieser kontinuierliche Rückgang zeigt, dass unsere Bemühungen bereits Früchte tragen“, so Starfeld. „Wir werden weiterhin versuchen, die Chancen auf Integration durch gezielte Förderung zu steigern.“ Denn häufig sorgen mangelnde Qualifikation und Ausbildung dafür, dass Menschen langfristig keine neue Arbeit finden. Spezielle Förderprogramme wie das Qualifizierungschancengesetz machen die Aus- und Weiterbildung ungelernter Arbeitnehmer für beide Seiten attraktiv. „Eine fundierte Ausbildung ist und bleibt der beste Schutz vor längerer Arbeitslosigkeit“; ergänzt der Agenturchef.
Und es wird dringend qualifiziertes Personal gebraucht. Dies spiegelt sich im Bestand zu vermittelnder Jobs. Er ist mit 3.684 Stellen um 26,8 Prozent (779 Stellen) höher als im August 2021. Allein in den vergangenen vier Wochen wurden dem Arbeitgeberservice 622 neue Stellen gemeldet.
Abschließend die wichtigsten Werte aus den beiden Landkreisen, die von der Arbeitsagentur Neuwied betreut werden:
Im Kreis Altenkirchen sind derzeit 3.406 Menschen ohne Job gemeldet – 83 Personen weniger als vor einem Monat und 100 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist um 0,1 Prozentpunkte (im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr) zurückgegangen und beträgt 4,8 Prozent.
Für den Kreis Neuwied werden 5.092 Männer und Frauen ohne Beschäftigung gezählt; das ist ein Anstieg um 35 Personen gegenüber dem Vormonat und 166 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vormonat gleich geblieben bei 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 0,2 Prozentpunkte angestiegen.
Pressemitteilung
Agentur für Arbeit
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