Voller Saal bei der Karnevalsfete für Kinder und Jugendliche in Berkum
Wenige Hände meisterten große Veranstaltung
Großer Andrang trotz Vereinsauflösung
Wachtberg-Berkum. In der Berkumer Aula der Hans-Dietrich-Genscher-Schule zeigte sich am Sonntag, 5. Februar, was persönliches Engagement auf die Beine zu stellen vermag. Nachdem sich im Vorjahr der Ortsfestausschuss Berkum wegen Überalterung und mangelnden Interesses Jüngerer aufgelöst hatte, hatten die meisten Berkumer sich gedanklich bereits von der traditionellen Karnevalsfete in der Berkumer Aula verabschiedet.
Umso schöner war es, als die beliebte Veranstaltung trotzdem angekündigt wurde. Wie in den Jahren zuvor war auch dieses Mal der Eintritt frei, die Kosten wurden über den Verkauf von großzügigen Kuchenspenden gedeckt.
Hunderte Kinder verbrachten einen ausgelassenen Tag
Zu Hunderten fanden Kinder und Eltern den Weg in das Schulzentrum und feierten ganz in karnevalistischer Manier ausgelassen mit. Die Berkumer Dorfmusikanten sorgten zum Auftakt für Stimmung im Saal, bevor die ersten Spiele auf der Bühne stattfanden und im Saal mitgetanzt wurde. Danach steppte die Gimmersdorfer Kinder- und Jugendgarde die Bude. Mit beeindruckendem Rhythmusgefühl und ansehnlichen Figuren begeisterten sie ihr Publikum so, dass es lautstark nach einer Zugabe verlangte. Für gute Laune bei Zuschauern und Akteuren sorgte danach das Schokokusswettessen mit manch amüsantem Anblick und genießerischen Zügen auf den Gesichtern der Kinder. Auch die Kindertagesstätte „Schatzkiste“ aus Berkum trug mit einem Lied und einem Tanz zur guten Stimmung bei, bevor der Clown zum Abschluss für Lacher sorgte.
Dass ein so großer Erfolg möglich geworden war, dafür hatten Andrea Krüll, Stefanie Schmickler und freiwillige Helfer gesorgt. Mit nur vier Leuten musste am Vortag des Festes das Schmücken der Aula bewältigt werden. Die Berkumer Möhne sorgten für Würstchen sowie eine gut ausgestattete Kuchentheke und freiwillige Helfer übernahmen den Getränkeausschank und den Bonverkauf.
Helfer gesucht
Umso größer war die Freude aller darüber, dass das Fest so gut angenommen wurde. Weil es aber oft genug an Helfern oder Ansprechpartnern fehlt, würden sich Andrea Krüll und Stefanie Schmickler freuen, wenn sich wieder Ehrenamtliche finden würden, die tatkräftig und zuverlässig bei der Organisation und der Durchführung dieser und manch anderer schöner Veranstaltung mit anpacken. Interessierte können sich einfach bei den beiden melden.
