Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven
Weniger Müll, aber mehr Kot
Buschhoven. „Der Müll insgesamt ist wohl weniger geworden“, resümierte Frank Wendorf, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven (HVV), „nicht aber die Ärgernisse.“ Angefangen von Hundekot in nur sieben Schritten Entfernung des vom HVV aufgestellten Hundekotbeutelspenders mitten auf dem Spazierweg am Weiher bis hin zu den unzähligen Zigarettenkippen rund um die Mülleimer der Anlagen. Und auch außerhalb des Orts auf den Wanderwegen ärgerten sich die Helfer über weggeworfenen Müll und viel Hundekot. Eine wahre Sammlung an sauber verknoteten Plastik-Hundekotbeuteln fand sich auf der Inspektionstreppe der Römerbrücke, auch hier nur etwa 20 Meter vom Papierkorb entfernt. Um ihren Ort zu säubern, waren die Buschhovener mit Eifer unterwegs. Einzelne Bürger, ganze Familien, Schüler und Schülerinnen und auch große Gruppen der KG und des Montessori-Kindergartens waren dem Aufruf des HVV gefolgt und zogen mit blauen Müllsäcken bei strahlendem Sonnenschein durchs Dorf. Hervorstechend war der Eifer der Kinder in den verschiedenen Sammelgruppen. Ob da ein Bewusstsein wächst?
