Mehr Unterstützung für Engagierte: Rheinbach erweitert Vorteile
Weniger Stunden, mehr Anerkennung für Ehrenamtliche in NRW
Rheinbach. Auf Grundlage einer Entscheidung des Landtags hat die Landesregierung die Zugangsvoraussetzungen zur Ehrenamtskarte NRW gesenkt. Künftig reichen 200 Stunden pro Jahr beziehungsweise vier Wochenstunden ehrenamtlicher Tätigkeit aus, zuvor waren 250 Stunden beziehungsweise fünf Wochenstunden erforderlich. Ehrenamtliche dürfen außerdem eine Aufwandsentschädigung erhalten, sofern diese den steuerlichen Freibetrag der Ehrenamtspauschale von 960 Euro oder der Übungsleiterpauschale von 3 300 Euro nicht übersteigt.
Auch die Stadt Rheinbach setzt ein weiteres Zeichen der Wertschätzung für besonders engagierte Personen. Inhabende der Ehrenamtskarte NRW sowie der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können ab sofort bis zu drei Stunden kostenlos auf dem Himmeroder oder dem Prümer Wall parken. Eine eingestellte Parkscheibe und die gut sichtbar hinterlegte Karte sind ausreichend. Alternativ besteht für diejenigen, die die Karte beim Einkauf einsetzen möchten, die Möglichkeit, einen Parkausweis bei der Ehrenamtskoordinatorin in der Pressestelle der Stadt Rheinbach, Schweigelstraße 21 im alten VHS-Gebäude, abzuholen.
Als Bildungsangebot organisiert die Stadt Rheinbach gemeinsam mit der Diakonie Rhein-Sieg einen kostenlosen Fachvortrag für Vereine und Organisationen im Rahmen des Projektjahres „Gemeinsam statt einsam – Ehrenamt wirkt“. Am Donnerstag, 15. April, informiert der Bonner Rechtsanwalt Michael Röcken um 17.30 Uhr im Ratssaal des Himmeroder Hofs über neue steuerrechtliche Regelungen, die in diesem Jahr in Kraft treten. Darüber hinaus erläutert er Änderungen beim Haftungsschutz und vermittelt Wissenswertes zur Erhöhung der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale. Anmeldungen werden bis 09.04.2026 per E-Mail an ehrenamt@stadt-rheinbach.de erbeten.BA
