Vortrag von Prof. Lukas Radbruch
Wenn Schwerkranke sagen „Ich will nicht mehr leben“
Meckenheim. Der Satz „Ich will nicht mehr leben“ stellt Angehörige, Begleiter und auch Fachpersonal vor große Herausforderungen. Wenn schwerstkranke Menschen einen solchen oder ähnlich formulierten Sterbewunsch äußern, entstehen häufig Gefühle von Hilflosigkeit, Überforderung und Ratlosigkeit. Viele wissen nicht, wie sie angemessen reagieren sollen und welche Haltung im Umgang mit dieser Situation hilfreich sein kann.
Antworten und Orientierung zum Thema „Umgang mit Sterbewunsch“ bietet der Palliativmediziner Prof. Dr. med. Lukas Radbruch in einem Vortrag am Donnerstag, 26. März, um 18.30 Uhr in der Aula der Evangelischen Grundschule Meckenheim, Kölnstraße 1. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Mitgliederversammlung der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal. Der Vortrag steht auch Nicht-Mitgliedern sowie allen Interessierten offen.
Prof. Radbruch ist erster Vorsitzender der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal. Bis zum Frühjahr dieses Jahres war er Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin am Bonner Universitätsklinikum und Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Helios-Klinikum Bonn/Rhein-Sieg. Von 2014 bis 2021 stand er zudem als Präsident an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Aus seinem umfangreichen Erfahrungsschatz dieser langjährigen Tätigkeit und aus zahlreichen Begegnungen mit schwer kranken und sterbenden Menschen gestaltet Prof. Radbruch einen informativen Vortrag in leichter und verständlicher Sprache.
Telefonischer Kontakt für Rückfragen: 02226 – 900 433. Informationen zum Verein und zu weiteren Angeboten stehen unter www.hospiz-voreifel.de
bereit.BA
