Allgemeine Berichte | 27.06.2022

Gundlach Stiftungsfonds Raiffeisenregion:

Wenn blökende Schafe zum Publikumsliebling werden

„Die Erbsenprinzessin“ begeisterte in Puderbach. Foto: privat

Puderbach. Zu den traditionellen Veranstaltungen des Gundlach Stiftungsfonds Raiffeisenregion, eine Institution unter dem Dach der Verbandsgemeinde Puderbach, gehören unter anderem auch Kindertheateraufführungen. Und für diese sind die beiden Profis der „Freie Bühne Neuwied“ regelmäßig Stammgäste, die zuweilen auch ihre Stücke bei Partner in Puderbach uraufführen. So auch das Kindermusical „Die Erbsenprinzessin“. Dies liegt allerdings schon etliche Jahre zurück, sodass es nun lohnte, das kurzweilige und modern betextete Stück erneut auf die Puderbacher Bühne zu bringen. Basis der Geschichte ist das bekannte Märchen von H.C. Andersen, denn auch in der modernen Form zieht ein junger Prinz hinaus in die Welt, um sich eine echte Prinzessin als Braut zu suchen. Doch in den verschiedenen Königreichen trifft er lediglich auf skurrile Königstöchter, die entweder einen Putzfimmel haben, sich nur aufs Zocken an der Spielekonsole versteigen oder anderweitige Spleens an den Tag legen. In prächtige Kostüme gehüllt spielen dabei Boris Weber und Tammy Sperlich die königlichen Eltern des Prinzen, also König und Königin von Erbsenstein. Gleichsam erwecken die beiden die Puppe des Prinzen und der „späteren Prinzessin“ mit Leben und die Wirklichkeit geht dabei von den Menschen auf die kunstvollen Puppen über. So auch, als der mittlerweile frustrierte Prinz Leopold, enttäuscht von der Prinzessinnenwelt, beschließt wieder nach Hause zu gehen. Denn auf dem Heimweg trifft er auf eine liebenswerte, humorvolle und hübsche Schäferin, die er kurzerhand zu seiner persönlichen Prinzessin erklärt.

Zu den heimlichen Stars, die für Lachsalven sorgen, werden hier deren drei Schafe. Denn diesen hauchen Tammy und Boris ein derart lebensechtes und fast melodiöses Blöken ein, dass es auch die Erwachsenen vor Lachen nicht mehr auf den Sitzen hält. Zurück im Schloss, wird die junge Braut von der Königin dann auf die Probe gestellt und der bekannte Erbsentest wird vollzogen. Und siehe da, selbst die unechte Prinzessin wacht am Morgen mit Rückenschmerzen auf. Auch wenn diese durch einen Sturz vom durch die unzähligen Matratzen stark erhöhten Bettes kommen, so besteht die Prinzessin die Prüfung und es kommt nach vielen Irrwegen, die musikalisch und darstellerisch wunderbar kindgerecht beschrieben werden, zum obligatorischen Happy End. Tosender Beifall war die Folge und zufrieden gingen die Theatergäste und die Verantwortlichen ins Wochenende.

„Die Erbsenprinzessin“ begeisterte in Puderbach. Foto: privat

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