Informationsveranstaltung zum Thema Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung
Wenn das Herz aus dem Takt gerät
Vortragsabend am Donnerstag, 15. November
Cochem. Etwa zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland unter dem sogenannten Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung, die häufig mit Herzrasen, Leistungsabfall, Schwindel oder Luftnot einhergeht.
Verantwortlich für die weit verbreitete Erkrankung sind Verwirbelungen im Vorhof des Herzens, die eine effektive Pumpfunktion des Organs verhindern. Obwohl das Vorhofflimmern nicht lebensbedrohlich sein muss, kann der unregelmäßige Herzschlag zu Blutgerinnseln im Herzen führen. Werden diese vom Blutstrom ins Gehirn verschleppt, können sie die Gefäße verschließen.
Im Rahmen der deutschlandweiten Herzwochen 2018 informiert Wioletta Cioch-Domarska, Kardiologin und Oberärztin am Marienkrankenhaus Cochem, Betroffene und Interessierte darüber, wie sie Vorhofflimmern erkennen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist.
Der Vortragsabend findet am Donnerstag, 15. November ab 18.30 Uhr in den Räumen der Krankenpflegeschule des Marienkrankenhauses Cochem statt. Unterstützt wird die Veranstaltung von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.
Begünstigt wird das Auftreten von Vorhofflimmern durch eine Vielzahl häufiger Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzinsuffizienz oder koronare Herzerkrankungen. Typische Symptome, zum Beispiel Atemnot, Abgeschlagenheit und geschwollene Beine mit Wassereinlagerungen, werden von Betroffenen häufig nicht mit Herzproblemen in Verbindung gebracht, sondern einfach auf das Alter geschoben und hingenommen. Da ohne eine Behandlung jedoch gravierende Folgen drohen, ist es wichtig, das Vorhofflimmern rechtzeitig zu untersuchen.
Die Kardiologin wird in ihrem Vortrag deshalb auch auf moderne Behandlungsmöglichkeiten eingehen und Hinweise zu präventiven Maßnahmen geben. Im Anschluss an den kostenlosen Vortrag wird es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionsbeiträge geben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.marienkrankenhaus-cochem.de.
