Allgemeine Berichte | 06.03.2016, 16:00 Uhr

Arzt-Patienten-Seminar zum Thema Herzrhythmusstörungen

Wenn das Herzen „schachmatt“ geht, herrscht Chaos

Dr. Gerhard Kreuter (l.) freute sich mit Thomas Karls (r.) über die vielen Zuhörer, die den Informationen von Privatdozent Dr. Luciano Pizzulli (2.v.l.) und Dr. Theodoros Ballidis (2.v.r.) folgten.Cornelia Bachem
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Nach wie vor stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die häufigste Todesursache dar“, weiß Dr. Theodoros Ballidis. Dr. Ballidis ist seit Anfang des Jahres stellvertretender Leiter der Kardiologie des Krankenhauses Maria Hilf und ein ausgewiesener Experte für die Herzschrittmacher- und Defibrillator-Therapie. Rund um das vielfältige Thema Herzrhythmusstörungen - „Mein Herz ist aus dem Takt – bin ich gefährdet“ veranstalteten die Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie und der Förderverein des Krankenhauses Maria Hilf ein Arzt-Patienten-Seminar für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Wenn das Herz plötzlich unregelmäßig schlägt oder es sich anfühlt, als würde es stolpern, können dies Symptome sein, die auf Herzrhythmusstörungen hinweisen.

Lebensgefahr kann drohen: Durch das Vorhofflimmern beispielsweise kann es zu Blutgerinnseln kommen, die durch den Körper wandern und einen Schlaganfall auslösen. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, unter der in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen leiden. „Wenn der König des Herzens, der Sinusknoten, aus dem Takt gerät und ‚schachmatt‘ geht, herrscht Chaos im Herz“, stellt Ballidis bildlich dar. Auch ein zu langsamer Herzschlag kann gefährlich werden: Den Betroffenen wird plötzlich schwindelig, bis dahin, dass sie das Bewusstsein verlieren. Eine rechtzeitige Diagnose ist daher von entscheidender Bedeutung, um die richtigen therapeutischen Maßnahmen einzuleiten. Und dafür ist es wichtig, dass Betroffene und Angehörige informiert sind. Dass Ballidis und Pizzulli die Sprache ihrer Patienten sprechen, konnte bei der ausführlichen Fragerunde unter Beweis gestellt werden. Die Patienten berichteten von ihren vielfältigen Erfahrungen und baten die Experten um Rat.

Dr. Gerhard Kreuter (l.) freute sich mit Thomas Karls (r.) über die vielen Zuhörer, die den Informationen von Privatdozent Dr. Luciano Pizzulli (2.v.l.) und Dr. Theodoros Ballidis (2.v.r.) folgten.Foto: Cornelia Bachem

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