Wenn das Sterben zum Alltag gehört
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Jeder Mensch hat das Recht, seine letzte Lebensphase lebenswert zu verbringen. Schwerstkranke Menschen und Sterbende haben daher Anspruch auf eine palliative Versorgung. Das erfordert ein besonders umsichtiges und respektvolles Handeln all derer, die in Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und Krankenhäusern täglich mit solchen Menschen zu tun haben, für die das Sterben sozusagen zum Berufsalltag gehört. Um diesen Mitarbeitern das Basiswissen an die Hand zu geben und die Versorgung zu verbessern, hat der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V. zum vierten Mal einen Qualifizierungskurs für Pflegekräfte im Ahrkreis durchgeführt, den die Hospiz-Stiftung Rhein-Ahr-Eifel finanzierte.
40 Stunden lang haben sich 15 Fachkräfte aus Seniorenheimen, Krankenhäusern und ambulanten Pflegediensten mit palliativer Praxis im Versorgungsalltag beschäftigt. Ziel war zum einen die Vermittlung des Know-hows zur palliativen Hilfe und Begleitung, zum anderen die Verbesserung der Zusammenarbeit der am Versorgungsprozess beteiligten Personen. Die Kursteilnehmer entwickelten anhand einer fiktiven Person die palliative Begleitung bis zu ihrem Tod und darüber hinaus. Denn auch die Begleitung der Angehörigen darf bei der Palliativversorgung nicht vergessen werden. Mitgenommen haben die Absolventen unter anderem die Erkenntnis, dass palliative Strukturen nur gelebt werden können, wenn das gesamte Team einbezogen wird. „Das palliative Haus muss weitergebaut werden“, betont Kursleiterin Verena Krings-Ax.
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