Über den Umgang mit dementen Menschen referierte Maike Ehses in der Grafschaft
Wenn die Schuhe im Kühlschrank stehen
Grafschaft. In der Caritas-Containeranlage im Innovationspark Grafschaft fand kürzlich eine Informationsveranstaltung statt, die sich mit dem Thema Demenz und den Auswirkungen auf die Angehörigen befasste. Die Veranstaltung wurde vom Projekt „Älter werden in der Grafschaft mitgestalten“, der Gemeindeschwester plus Ingrid Neubusch und Ute Remshagen vom Pflegestützpunkt organisiert.
Die Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Pflege- und Sozialberaterin in der Altenpflege, Maike Ehses, führte einfühlsam in die Thematik ein und teilte ihr umfangreiches Wissen mit den anwesenden Gästen, die alle auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Demenz in Berührung kommen. Sie ermutigte die Angehörigen dazu, Aufgaben im Zusammenhang mit der Pflege der demenzkranken Menschen abzugeben.
Dabei betonte sie die Notwendigkeit, dass die Angehörigen auch die Kraft haben müssen, ihr eigenes Leben sowie das Leben des oder der an Demenz erkrankten Patienten gemeinsam fortzusetzen. Es sei wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche beider Seiten zu erfüllen.
Ein Schlüsselbegriff für eine positive Unterstützung lautete: „So viel Hilfe wie nötig und so wenig wie möglich.“ Die Betreuenden sollten in erster Linie als Orientierung für Menschen mit Demenz dienen und diese ernst nehmen, dabei jedoch die Realität anerkennen. Es sei von großer Bedeutung, den demenzkranken Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Aktivitäten und Bewegung sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden, um ein aktives Leben zu fördern. BA
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