Allgemeine Berichte | 30.04.2016

Bürgervereinigung Lantershofen sucht alte Fotos vom Dorf

Wer hat Aufnahmen der alten Pumpe?

Ein Beispiel für ein historisches Foto aus der Landwirtschaft um die 30er-Jahre herum: Vor dem Hause Efferz in der Rheinstraße hat sich das Dreschgespann aus Dampflokomobile und Dreschmaschine aufgebaut. privat

Lantershofen. Für ihr Archiv mit alten und neuen Dorfbildern sucht die Bürgervereinigung Lantershofen ständig neues Material, seien es Bilder aus der Landwirtschaft, wo früher alles mit der Hand erledigt wurde, oder Fotos von Häusern und Straßen, Menschen und Maschinen, Festen und Begebenheiten.

Schon seit langem bemüht sich Thomas Schaaf, Chronist der Bürgervereinigung, darum, altes, noch unbekanntes Bildmaterial zu finden und für die Öffentlichkeit zu sichern. Dabei geht es nicht etwa darum, in den Besitz von Originalen zu gelangen, sondern darum, alte, noch nicht bekannte Bilder abzufotografieren und dem Dorf-Archiv hinzuzufügen. Insbesondere auch alte historische Fotoalben, in denen Bilder eingeklebt sind, können ohne Schaden für die Bilder und ohne großen Aufwand ebenso problemlos abfotografiert werden wie lose Fotos „aus dem Schuhkarton“.

Aktuell wird ein Foto von der alten Pumpe gesucht, die ehedem vor dem Haus Schneider an der Ecke Winzer-/Karweilerstraße stand.

Die Kreuzung heißt heute noch im Volksmund „Op de Pomp“. Diese Pumpe war die erste im öffentlichen Raum, die zur Versorgung der Bevölkerung mit Frischwasser diente. Bisher hat sich noch kein Foto dieser Pumpe gefunden, die eine sehr einfache Handschwengelpumpe gewesen sein soll.

Der Verein „Zukunft Lantershofen“ will versuchen, eine solche Pumpe an originalem Standort wieder aufzustellen. Dazu wäre natürlich ein Foto sehr hilfreich.

Gesucht sind natürlich auch andere Bilder Lantershofener Begebenheiten oder Objekte, die nicht mehr vorhanden sind oder aus alten Zeiten stammen. So sucht Thomas Schaaf seit einigen Jahren nach Fotos der Hauptaltäre bei den Fronleichnamsprozessionen, natürlich auch von den Prozessionen selbst und Fotos der Nebenaltäre an den Prozessionsstrecken. Je älter diese sind, desto wichtiger ist es, diese für die Öffentlichkeit langfristig zu sichern und zu bewahren.

Mit den Vorstandskollegen der Bürgervereinigung freut sich Schaaf, wenn Lantershofener Bürger gelegentlich einmal auf dem Speicher, in Schuhkartons oder Alben nachschauen und Fotomaterial zum Abfotografieren bereitstellen könnten. Weitere dörfliche Themenkreise für alte Fotos gibt es natürlich in großer Zahl, so zu Ackerbau, Viehzucht und Ernte, zum Schlachten und Verwursten, zu Arbeit und Gewerbe, Kaufläden, Stellmachereien, Schuhmachereien, um nur einige Bereiche zu nennen.

Auch Fotos aus Brennereien, von Häusern und den Schulen sind von großem Interesse. Fotos vom Leben in Lantershofen und von allem, was alt ist und man heute nicht mehr kennt, können für das Archiv interessant sein. Ansprechen kann man Thomas Schaaf per E-Mail thomas.schaaf@lantershofen.de oder Tel. (0 26 41) 2 60 23.

Ein Beispiel für ein historisches Foto aus der Landwirtschaft um die 30er-Jahre herum: Vor dem Hause Efferz in der Rheinstraße hat sich das Dreschgespann aus Dampflokomobile und Dreschmaschine aufgebaut. Foto: privat

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