Wer war Beethoven wirklich ?
Wer war Beethoven wirklich?
Meckenheim. Ludwig van Beethoven war sicherlich ein mehr als interessanter Zeitgenosse und nachweislich auch in der Apfelstadt gewesen, zumindest für Altendorf-Ersdorf lässt sich das historisch belegen. Und da 2020 das große Beethovenjahr vor der Tür steht, dürfte das Interesse am größten Sohn der Stadt Bonn sicherlich stark zunehmen. Martin Kahle, Kantor der evangelischen Kirchengemeinde in Meckenheim nutzte in der vergangenen Woche die Gelegenheit rund 100 interessierten Zuhörern eine Biographie des Musikers aus der Feder von Jan Caeyers nahe zu bringen. Das Werk ist nun nicht gerade leichte Literatur, wobei dies wörtlich zu nehmen ist, der Wälzer bringt es auf stolze 755 Seiten. Aber historische Persönlichkeiten sind nun einmal spannend und das ist bei Beethoven ganz genauso der Fall. Und das ganze ist gut recherchiert. Beethovens kamen ja aus Flandern, und neulich gab es doch tatsächlich Stimmen in den Medien, die behaupten Beethoven wäre dort geboren gewesen. Das gehört sicherlich in den Bereich der Fake-News, denn die Taufe in Bonn ist urkundlich überliefert und gesichert. Das Buch schildert die Anfangsjahre Beethovens in Bonn und dann seinen Werdegang in Wien und dass ihm das dort ganz gut gefallen hat, das kann man auch nachlesen. Zur Zeit Beethovens gab es in Wien 6000 Amateurpianisten und 300 professionelle Klavierlehrer, mehr als Ärzte. So gab es stets eine gewisse Nachfrage nach guten Musikern und Noten und Beethoven schaffte es schnell sich einen Namen zu machen und an die Spitze zu kommen. Und wie das so ist, man geht auf Reisen, mitunter erkrankt man und wie ein Zeitgenosse berichtete „In Wien war Beethoven immer in Liebesverhältnissen…“. Beethoven war meist immer verliebt und das in seine Klavierschülerinnen, da diese aber meist aus adliger Herkunft kamen, wurde da nie was draus. Seine unglücklichen Lieben verarbeitete er meist musikalisch in Form von Klaviersonaten.
Aus „Therese“ wurde „Elise“
Besonders bekannt wurde seine Schwärmerei für seine Schülerin Therese Malfatti. Ihr hat er kein Stück gewidmet, aber er schrieb ein kleines Stückchen in ein Album, eine Bagatelle in a-moll. Es hat keine Opus-nummer, es ist nie verlegt worden, wahrscheinlich hat selbst Beethoven es irgendwann vergessen. Er selbst schrieb darüber „An Therese“. Erst sehr viel später wurde es wieder entdeckt und man deutete Beethovens krakelige Handschrift falsch als „An Elise“, heraus kam ein Welthit, der auch heute noch bei keinem Pianisten im Repertoirre fehlen darf. Auch die Liebe zu Josefine ist ein eigenes Kapitel… Martin Kahle unterbrach seinen Vortrag immer wieder für kleine Stücke aus dem Wert Beethovens und erhielt am Ende seines rund einstündigen Vortrages viel Applaus vom begeisterten Publikum. Es ist schon spannend, das Leben der großen Meister.
STF
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