BUGA-Freunde Koblenz besuchten die RMW
Werkstätten, Verwaltung und Therapieräume vorgestellt
Koblenz. Der erste Dämmerschoppen im Jahr führte die BUGA-Freunde Koblenz in eine weitere vorbildliche Koblenzer Einrichtung. Er fand in der Kantine der Hauptverwaltung der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH Koblenz (RMW) in Koblenz, statt. Die RMW leistet die berufliche Bildung und Integration von Menschen mit Behinderungen in verschiedenen Betriebsstätten. Über 800 geistig- und körperbehinderte sowie psychisch erkrankte Mitmenschen haben in 18 Gewerken einen Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsplatz. Geschäftsführer Thomas Hoffmann stellte den BUGA-Freunden in seinem Vortrag die RMW vor. Das Interesse der Vereinsmitglieder war sehr groß. Sie wollten einfach mehr erfahren über das Konzept, die Arbeitsbereiche und -bedingungen und sich ein eigenes Bild machen. So wurden dann zwei Besuchstermine für die BUGA-Freunde vereinbart. Vergangene Woche besuchten 30 Vereinsmitglieder erneut an zwei Tagen die RMW. Geschäftsführer Thomas Hoffmann und sein Kollege Reiner Plehwe zeigten die Werkstätten, Verwaltung und Therapieräume. Sie gaben in ihrer Führung über das weitläufige Gelände in der Ernst-Sachs-Straße in Koblenz, Einblicke in die behindertengerechte Gestaltung des Arbeitsumfeldes, die Förderung und Betreuung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rhein-Mosel-Werkstatt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine der Einrichtung, stellten die BUGA-Freunde viele Fragen zum Leben und Arbeiten, zur Teilhabe am Arbeitsprozess und der individuellen Förderung der Menschen in den Betriebsstätten der RMW in Koblenz, Kastellaun, Simmern und Weißenthurm. „Neben den Exkursionen zu gärtnerischen Ausstellungen bieten wir unseren Mitgliedern in jedem Jahr auch die Möglichkeit, Koblenzer Einrichtungen zu besuchen. Im Juni schauen wir hinter die Kulissen des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz in Koblenz,“ sagt Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der BUGA-Freunde.
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