Eifel-Autor schilderte Kindheitserinnerungen im Pfarrsaal von Moselkern
Werner Lutz las aus „Ameisen brennen nicht“
Moselkern. Die Katholische Bücherei Moselkern hatte zu ihrer jährlichen Lesung eingeladen und dazu Werner Lutz, ehemaliger Stadtbürgermeister von Kaisersesch in den gut besuchten Pfarrsaal eingeladen. Dort las der frühere Lehrer aus seinem Buch: „Ameisen brennen nicht“ und faszinierte mit seinen Kindheitserinnerungen die interessiert zuhörenden Besucher. Werner Lutz hat hier seine Kindheitserinnerungen in eine spannende Geschichte eingewoben, die auch im Pfarrsaal der öffentlichen Bücherei von Moselkern nicht ihre Wirkung verfehlte.
Sie handelt von fünf Geschwistern, die schon früh im elterlichen Betrieb mithelfen müssen. Seine behütete Welt in der Bäckerei bricht zusammen, als er mit seinen Freunden, zu denen das Ferienkind Regina und der behinderte Arthur gehören, in einem Ameisenhaufen eine Leiche entdeckt. Ehe die Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen kann, wird nachts der Ameisenhaufen in Brand gesetzt. Das ganze Dorf erschrickt, denn alle ahnen, dass ein Mörder unter ihnen ist...
Die Zuhörer lauschten aufmerksam der spannenden Erzählung und konnten anschließend den gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Margret Braunger und Heidi Mauer vom Team der Bücherei bedankten sich bei dem Gast aus der Eifel und der Applaus der Zuhörer belohnte den Autor, dem es sichtlich im heimeligen Pfarrsaal gefiel. MT
