Winningen-West feierte sein 15-jähriges Jubiläum
„Wessifest“ anlässlich der Erschließung
Winningen. Im Winninger Westen jährt sich die Erschließung zum damaligen Neubaugebiet zum 15. Mal. Klar muss das in Winningen gefeiert werden. Fritz Knaudt und Sabine Krause entschlossen sich nach einigem Hin und Her, in der kalten dunklen Jahreszeit eine Art Oktoberfest auszurichten, und verteilten Einladungen. Unglaublich viele „Wessis“ gaben ihre Zusage ab und standen mit Rat und Tat zur Seite. So traf man die letzten Vorbereitungen einen Tag vorher und stellte auf dem eigens für das Neubaugebiet erstellten Dorfplatz schon mal einen Pavillon sowie Brauereitische und Bänke auf. Doch leider machten Windböen am nächsten Morgen einen Strich durch die Rechnung. Der Pavillon hielt nicht stand und hob trotz mehrerer Betoneimer und Fritz, der an seine „Schwerkraft“ glaubte, einige Meter vom Boden ab. Sofort wurde der Pavillon wieder abgebaut … doch was nun? Die Winninger wären keine Winninger, wenn man nicht kurzerhand eine Lösung parat hätte, denn die Feste werden gefeiert wie sie fallen, ob das Wetter mitspielt oder nicht. So bekam man Unterschlupf in einer Garage aus der Nachbarschaft. Schnell wurde umgebaut und umgestellt. Fritz gab seine Kochkünste zum Besten und man erfreut sich gegen Mittag an Weißwurst mit Brezel, Rettich und süßem Senf. Oktoberfestbier und guter Winninger Wein von „Sir Bur“ durfte natürlich nicht fehlen. Abends schlug man sich die Bäuche mit Schweinebraten, Kartoffelklößen und Rotkohl voll. Fritz, der Gourmetkoch, hat sich an dem Tag selber übertroffen, es hat phantastisch geschmeckt. Es war ein toller Tag und nachdem auch die letzten „Klefkurschte“ den Heimweg fanden, wurde beschlossen, keine weiteren fünf Jahre mehr auf das nächste „Wessifest“ zu warten.
Fritz, der Gourmetkoch.
