Allgemeine Berichte | 08.03.2024

Neue Außenstelle des Koordinationszentrums Luchs und Wolf im Forstamt Dierdorf

Westerwald bekommt eigene Anlaufstelle rund um das Wolfsmanagement

 Copyright: Landesforsten.RLP.de / Jonathan Fieber

Dierdorf/Westerwald. „Wölfe sind Teil der ökologischen Vielfalt unserer Wälder. Sie tragen zur Regulierung des Wildbestandes bei. Wölfe reißen vor allem kranke und schwache Tiere und helfen damit, dass Wildbestände gesund bleiben. Wölfe sind scheu und halten sich von Menschen fern. Dennoch gibt es immer wieder Fragen rund um die Rückkehr des Wolfes nach Rheinland-Pfalz. Hier spielt die fachlich hochwertige Arbeit des Koordinationszentrums Luchs und Wolf (KLUWO) eine Schlüsselrolle“, erklärte Umweltministerin Katrin Eder.

Die Ministerin gab bekannt, dass eine neue KLUWO-Außenstelle im Westerwald eingerichtet wird. In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit zwei Wolfsrudel mit jeweils zwei Elternteilen in jedem Rudel. Beide Rudel leben im Westerwald. Zusätzlich gibt es offiziell zwei residente Wölfe – einen im Hunsrück und einen in der Eifel. Insgesamt sind es sechs erwachsene Wölfe. „Da beide Wolfrudel im Westerwald ansässig sind, bin ich besonders froh, dass es uns gelungen ist, demnächst die erste Außenstelle des KLUWO im Westerwald zu eröffnen. Sie wird beim Forstamt Dierdorf angesiedelt werden“, verkündete Eder.

Die erste Außenstelle des KLUWO soll Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, aber auch Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter, Jägerinnen und Jäger sowie für Kommunen und Naturschutzfreunde sein. „Mit dieser Vor-Ort-Präsenz verbessern wir das ohnehin schon sehr gute Beratungs- und Informationsangebot des KLUWO“, erklärte die Umweltministerin.

Das im Jahr 2021 gegründete Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Sitz in Trippstadt/Pfalz) wurde als zentrale Anlaufstelle für Fragen zu Luchs und Wolf geschaffen. Es koordiniert im Wesentlichen die Maßnahmen mit Bezug auf die beiden Großkarnivoren in Rheinland-Pfalz. Dies umfasst die Teilbereiche Monitoring, Management, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu zählen auch Maßnahmen zum Herdenschutz.

2023 wurden im KLUWO 200 Anträge auf Herdenschutzförderung bearbeitet – mit einem Bewilligungsvolumen von 800.000 Euro. Derzeit ist das Zentrum mit 5,5 Stellen ausgestattet, für die erste KLUWO-Außenstelle ist eine personelle Verstärkung geplant.

„Das KLUWO macht eine hervorragende, fachliche Arbeit und hat sich als verlässlicher Partner aller vom Wolfsmanagement Betroffenen erwiesen, besonders der Schaf- und Weidetierhalter. Zudem informiert es transparent und zuverlässig über alle Wolfs- und Luchsaufkommen. Diese Erfolgsgeschichte schreiben wir jetzt mit einer Außenstelle fort“, erklärte Katrin Eder.

Pressemitteilung

Ministerium für Klimaschutz,

Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz

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Kommentare
10.03.202409:38 Uhr
Annegret Sproesser

... und die Erde ist eine Scheibe!
Schön bei den Wolfsfprofiteuren abgeschrieben. Kein Wort darüber, dass Deutschland die höchste Wolfsdichte weltweit aufweist, (11 Wölfe/1.000 qkm) Kein Wort darber, dass 0,3-0,4 Wölfe auf dieser Fläche für den Artenschutz ausreichen.
Statt dessen werden die Märchen über Wölfe wiedergekäut, die den Wildbestand angeblich kurzhalten, über Wölfe, die alte und kranke Tiere fressen, Kein Wort über die Gefahr, die Wölfe für Mensch und Tier darstellen. Kein Wort über die Gefahr, die von Weidetieren ausgeht die von Wölfen aus der Weide gejagt werden und in den Straßen- und Schienenverkehr geraten. Statt dessen das Märchen vom scheuen Wolf, der sich von Menschen fernhält.
Ist das ein Zeichen von fehlender Recherche oder der absichtliche Versuch der Irreführung?
Endlich verdienen noch ein paar mehr Leute an den Wölfen..

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