Preisverleihung an Sechstklässler bei der Unfallkasse
Wettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“
Merle Kirberger von der IGS Pellenz in Plaidt gewinnt den Hauptpreis
Andernach/Plaidt. 4119 Sechstklässler aus 130 rheinland-pfälzischen Schulen beteiligten sich in diesem Jahr am Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Ministerialdirigentin Barbara Mathea vom Ministerium für Bildung zeichnete Geschäftsführer Manfred Breitbach alle HauptgewinnerInnen mit einer Urkunde, einem Geldpreis sowie einem Buch aus. Kürzlich waren die Kinder mit ihren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern aus allen Regionen des Bundeslandes nach Andernach gekommen. Während einer Feierstunde im Foyer der Unfallkasse stellten die jungen Künstlerinnen und Künstler dem Publikum ihre prämierten Gemälde vor. Zu den Preisträgerinnen gehört auch Merle Kirberger aus der Klasse 6d der IGS Pellenz in Plaidt. Die Schülerin aus Kottenheim will mit ihrem Motiv auf Gefahren aufmerksam machen, die bei leichtsinnigem Verhalten in einer Druckerei durch Zahnräder drohen könnten.
Große Freude
Merle freute sich riesig über die Auszeichnung, zumal das der erste Malwettbewerb war, an dem die Zwölfjährige, die in ihrer Freizeit am liebsten Fußball spielt oder turnt, teilgenommen hat. „Alle aus unserer Klasse haben ein Bild zu dem Thema im Kunstunterricht in der Schule gemalt, das wurde sogar benotet“, erzählt Merle.
Welche Schulnote ihr das Bild eingebracht hat, verriet sie nicht. Im landesweiten Wettbewerb brachte es der Schülerin jedoch den 3. Platz in der Gruppe der Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen und freien Walddorfschulen ein. Und dass eine Künstlerin in ihr schlummert, bewies Merle dann schließlich spontan während der Feier, indem sie eine Karikatur der Ministerialdirigenten anfertigte. Während Schnellzeichner und Karikaturist Péter Puszta den Nachwuchszeichnern einen Crashkurs in Karikatur zeichnen gab, wählte die Sechstklässlerin ihr eigenes Motiv und erfreute damit insbesondere ihr „Modell“ Barbara Mathea. Neben Merle Kirberger durften sich noch insgesamt 24 weitere Schülerinnen und Schülern aus den Gruppen der Förderschulen, Haupt- und Realschulen plus, sowie der Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen und freie Waldorfschulen über Auszeichnungen und Preise freuen.
Gefährliche Situationen erkennen
„Dieser Termin gehört für mich zu den schönsten und wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Unser Anliegen, das Thema Prävention in die Schulen zu tragen, ist uns auch in diesem Jahr mit dem Wettbewerb gelungen. Eure Bilder zeigen deutlich: Ihr habt euch im Unterricht intensiv mit der Thematik befasst“, lobte Manfred Breitbach die ausgezeichneten Kinder. „Wenn es diesen Wettbewerb nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“, betonte Ministerialdirigentin Barbara Mathea. „Ich bin jedes Jahr erneut begeistert zu sehen, wie gut die Schülerinnen und Schüler gefährliche Situationen erkennen und mit wie viel künstlerischem Einfallsreichtum sie ihre ‚Einfälle gegen Unfälle‘ darstellen.
Diese Zeichnungen, die ganz unmittelbar die Erlebniswelt der Kinder abbilden, sensibilisieren für Unfallrisiken und zeigen auf kreative Weise, wie man Unfälle vermeiden kann“, zeigt sich Mathea überzeugt. Während der Veranstaltung überraschte Geschäftsführer Manfred Breitbach einige Schulen mit einem Sonderpreis für ihr besonderes Engagement bei diesem Wettbewerb. Zudem dürfen sich noch zahlreiche Schülerinnen und Schüler über einen Buchpreis freuen, der ihnen über ihre Schule zugestellt wird. Alle Kinder, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben, erhalten von der Unfallkasse einen kleinen Anerkennungspreis.
Merle Kirberger überraschte Ministerialdirigentin Barbara Mathea mit einer Karikatur (v.l.: Ministerialdirigentin Barbara Mathea, Merle Kirberger und Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz).
Schnellzeichner und Karikaturist Péter Puszta gab den Nachwuchskünstlern einen Crashkurs im Karikaturen zeichnen.
