Allgemeine Berichte | 27.10.2025

Wetter forderte Zugvogelbeobachter heraus

Das Beobachterteam auf einer Anhöhe bei Salz im Westerwald .  Foto:Robert Kämper

Salz. Sonntag, den 5.10.25, um 8 Uhr morgens: eine Gruppe Unerschrockener lässt sich vom Wetterbericht nicht abschrecken. Unter fachkundiger Leitung durch den Ornithologen Georg Fahl aus Meudt-Eisen von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz und ausgerüstet mit Fernglas, Spektiv, Brot und Kaffee geht’s es bei strahlendem Sonnenschein zu einer kleinen Anhöhe bei Salz im Westerwald. Hier wurden wir schon vom Wiesenpieper erwartet – den man aber nur vor bereits unheilverkünden schwarzen Wolken beobachten konnte. Unbeeindruckt vom nahenden Unwetter sitzt ein Schwarzspecht lange am Stamm eines abgestorbenen Baumes und freut sich über die große Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt wird. Zwei Bussarde geben die Suche nach Beute bald auf: Sie ahnen – es wird sich bei dem jetzt einsetzenden Regen nicht wirklich lohnen. Stare und Rabenkrähen steigen vom abgeernteten Maisfeld auf und bringen sich in Sicherheit. Auch uns beschleicht die Ahnung, dass der Wettergott heute nicht auf unserer Seite steht. Die meisten Vögel suchen Schutz und entziehen sich der Beobachtung. Wir halten trotzdem noch zwei Stunden durch – immer wieder frische Hoffnung durch kurze Unterbrechungen des Regens schöpfend. Gegen 11 Uhr geben wir dann doch auf. Die Optiken werden eingepackt – warme Getränke noch schnell genossen und der Heimweg angetreten. Nur ein Kern von Unermüdlichen fährt noch zu einem Gelände nach Molsberg – in der Hoffnung auf bessere Bedingungen.

Das Beobachterteam auf einer Anhöhe bei Salz im Westerwald . Foto:Robert Kämper

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